Katholische Pfarrkirche "St. Georg" Löhndorf
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Die katholische Pfarrkirche "St. Georg" Löhndorf wurde in den Jahren von 1829 bis 1833 von Ferdinand Nebel für 8000 Goldtaler gebaut; am 10. November 1833 war Einweihung. Die Krämer-Orgel wurde 1871 eingebaut.
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Standort
Organist und Chorleiter
Sonstiges
Auf der linken Seite hinter dem Taufbecken steht ein St. Heribertus-Altar.
Im Juli 2011 wurde die Kirche gesperrt und die Glocken durften nicht mehr geläutet werden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass Dach und Glockenturm akut einsturzgefährdet sind. Der Turm hatte sich stark nach Osten geneigt und es regnete durch das Dach. Als Ursache für diese erst kurz zuvor in ihrer ganzen Tragweite erkannte Schadenslage wurde ein Sturm vermutet, der das Dach so verschoben hat, dass sich Verbindungen gelöst haben, tragende Holzbauteile überlastet wurden und nicht mehr ausreichend tragfähig sind. Außerdem waren einzelne Stützbalken verrottet.
Dass die Konstruktion gemeinsam mit dem kleinen Glockenturm der 1833 eingesegneten Kirche dringend einer Sanierung bedarf, war allerdings bekannt. Bereits in den Jahren 2009 und 2010 sind am Glockenturm beschädigte Bauteile ausgewechselt worden. Man hoffte, dass dieses Stabilisieren ausreichen würde. Offensichtlich war das aber nicht der Fall. Um den Turm zu sichern, wurden im Inneren der Kirche Spanngurte angebracht. In enger Zusammenarbeit mit der Bau- und Finanzabteilung des Bistums Trier wurden umgehend die notwendigen Schritte eingeleitet werden, um das Dach zu sanieren, berichtete die Rhein-Zeitung am 26. Juli 2011. Die Kosten für die Sanierung würden "irgendwo zwischen 500.000 und einer Million Euro liegen."
weitere Bilder
Mediografie
- Jürgen Haffke/Bernhard Koll (Hrsg.): Sinzig und seine Stadtteile – gestern und heute, Sinzig 1983
- Bernd Linnarz/Günther Schmitt: Kirche dicht: Sankt Georg ist einsturzgefährdet, general-anzeiger-bonn.de vom 27. Juli 2011
siehe auch
Weblink
Wikipedia: St. Georg (Löhndorf)

