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Matthias Leisen

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Der Magnetopath und Heilpraktiker Matthias Leisen (* 1879, gest. 1940) erwarb im Jahr 1929 die Burg Bodendorf, nachdem er in der Nähe eine radiumhaltige Quelle entdeckt hatte. Das Wasser wurde von ihm zur Behandlung seiner Patienten in der Burg genutzt. Im Jahr 1932 zog der Arbeiterdichter Heinrich Lersch mit seiner Familie nach Bad Bodendorf, um in Leisens Nähe zu sein. Lersch litt seit dem Ersten Weltkrieg an einer Lungenkrankheit; und Leisen, den er bei einer Veranstaltung in Bad Godesberg kennengelernt hatte, verschaffte ihm Linderung seiner Beschwerden. Durch die Heilerfolge, die Leisen mit seiner “Leisenkur zur Therapie schlackenbedingter Krankheiten” erzielte, erwarb sich die Quelle einen überregionalen Ruf. Von 1929 bis zu seinem Tod im Jahr 1940 betrieb Leisen in der ehemaligen Wasserburg eine Praxis, die nach Leisens Tod von seiner Tochter Katharina Vanselow-Leisen weitergeführt wurde.


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Sonstiges

Matthias Leisen war eigentlich Maler und hatte eine besondere Begabung für die Mutung von Brunnenbohrpunkten. Im ersten Weltkrieg wurde er an der russischen Front zur Ausrutung von Wasseradern eingesetzt. Diese Begabung ermutigte ihn, mittels 48 verschiedener "Leisengabeln" die unterschiedlichsten Elemente im menschlichen und pflanzlichen Körper zu bestimmen, die dann in ihrer Definition und therapeutischen Umsetzung mit seiner Tochter Katharina Vanselow-Leisen in seiner Praxis umgesetzt wurden.

Mediografie

Katharina Vanselow-Leisen: Die Leisen-Kur: Zur Therapie schlackenbedingter Krankheiten, 156 Seiten, 2. Auflage, Verlag Lorber & Turm 2008