Beate Reich
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Beate Reich (* 23. August 1968 in Bonn) aus Remagen ist Staatssekretärin im Justizministerium Rheinland-Pfalz.
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Kontakt
E-Mail Beate.Reich@min.jm.rlp.de
Vita
Beate Reich wurde am 23. August 1968 in Bonn geboren. Seit 1972 wohnt sie in Remagen, wo sie auch die Grundschule besuchte. Anschließend wechselte sie zum Rhein-Gymnasium nach Sinzig; dort machte sie 1988 Abitur. An der Universität Bonn studierte Frau Reich anschließend Rechtswissenschaften, ihre Referendarzeit absolvierte sie beim Oberlandesgericht Koblenz. 1996 machte sie ihr zweites Examen, bevor sie für kurze Zeit als Rechtsanwältin arbeitete. Von Ende 1996 an steht sie als Verwaltungsjuristin in Diensten der Stadt Köln. Frau Reich ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Remagen.
1988 trat sie in den SPD-Ortsverein Remagen ein, im Jahr darauf wurde sie Vorstandsmitglied, im Februar 2000 deren Vorsitzende. Seit 1990 ist Beate Reich Mitglied des SPD-Kreisvorstands Ahrweiler; am 26. August 2000 wurde sie für zwei weitere Jahre zur stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbands gewählt. Seit 1994 ist sie außerdem Mitglied des SPD-Bezirksvorstands Rheinland/Hessen-Nassau, von 1994 bis 1998 war sie Mitglied des Juso-Bezirksvorstands und von 1996 bis 1998 Sprecherin des Juso-Bezirks. Von 1989 bis 1994 und seit 1999 ist Beate Reich Mitglied des Remagener Ortsbeirats, seit 1994 Stadtratsmitglied. Zur Landtagswahl im März 2001 kandidierte sie im Wahlkreis 13. Über die Liste errang sie erstmals ein Landtagsmandat.
- Im August 2001 wurde sie ins Kuratorium der Stiftung Bahnhof Rolandseck berufen.
- Im Januar 2002 wurde sie in den SPD-Landesvorstand gewählt.
- Im April 2010 wurde sie als Direktkandidatin des Landtagswahlkreises 13 für die Landtagswahl 2011 gewählt.
Mandate
- Mitglied des Remagener Stadtrats (1994-1999, 1999-2004, 2004-2009)
- Mitglied des Ortsbeirats Remagen (1999-2004)
- Mitglied im Richterwahlausschuss des Landes Rheinland-Pfalz (seit Herbst 2004)
- 2001 erstmals in den Landtag gewählt
- Am 18. Mai 2011 von Ministerpräsident Kurt Beck erneut zur Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Justizministerium ernannt.
Funktionen
- Vorsitzende SPD-Ortsverein Remagen (seit Februar 2000)
- stellvertretende Vorsitzende SPD-Kreisverband Ahrweiler (??? bis August 2000, August 2000 bis ???)
- Mitglied im SPD-Bezirksvorstand
- Mitglied im Kuratorium der Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz (seit Juni 2003)
- Im Juli 2010 wurde Beate Reich erneut in den Landesvorstand der rheinland-pfälzischen Sozialdemokraten gewählt, dem sie seit 2002 angehört.
Sonstiges
Dietmar Brück schreibt in der Rhein-Zeitung vom 10. Februar 2011 über Beate Reich:
- Am 18. Mai 2006 stieg Beate Reich zur Staatssekretärin auf, zeitgleich wurde der aus Neuwied stammende Heinz Georg Bamberger SPD-Justizminister. Der Ex-Präsident des Oberlandesgerichts Koblenz und die Kölner Rechtsrätin waren neu in der Regierung. Doch Reich hatte zumindest viel SPD-Erfahrung. Sie sollte Bamberger vor politischen Fallstricken bewahren .... In Regierung und SPD-Vorstand gilt die Juristin als kühl und zurückhaltend. Jemand, der gern in der Deckung bleibt. Die Opposition sagt ihr eine gewisse Arroganz nach, in der SPD wird ihre „geräuschlose Effizienz“ gelobt. Inhaltlich kämpft sie für einen starken Opferschutz und dafür, dass Bedürftige für kleines Geld eine solide Rechtshilfe erhalten. Ein Modell dafür sind die „anwaltlichen Beratungsstellen“ in der Fläche. Beate Reich in ihrer Heimat Remagen: Hier kommt sie her. Hier genießt sie den Zusammenhalt von Freunden und Familie. Hier ist viel Positives über sie zu hören. Beate Reich hat ihre SPD mitten im CDU-Stammland fest im Griff, ist in allen möglichen Räten und Verbänden aktiv. „Für uns ist sie eine Hoffnungsträgerin in dieser schwarzen Gegend“, meint ein Sozialdemokrat, der sie gut kennt. Bücherfreundin Reich reist gern in exotische Länder, mag Kunst und Kultur und sagt zugleich von sich selbst, dass sie nie in der Stadt leben könnte. Die Protestantin zieht viel Kraft aus ihren Wurzeln.

