Jugendheim Heckenbach

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Der Musikverein Niederheckenbach ist Träger des Jugendheims in der ehemaligen Dorfschule von Niederheckenbach. Seit vielen Jahren probt der Musikverein in dem Heim und kümmert sich auch um das Gebäude. Außerdem tagte dort der Gemeinderat Heckenbach.[1]


Standort

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Chronik

Nachdem in den vorangegangenen 40 Jahren nur das Allernotwendigste repariert wurde, fasste der Gemeinderat Heckenbach im Sommer 2017 einstimmig den Grundsatzbeschluss, das Jugendheim einer Generalsanierung zu unterziehen. Außerdem beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, nach Fördermöglichkeiten zu suchen und Förderung zu beantragen. Möglich seien Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm und vielleicht auch aus dem Investitionsstock. Das Heim soll aber auf jeden Fall saniert werden – mit oder ohne Zuschüsse.Ortsbürgermeister Heinrich Groß hatte vor der Abstimmung darauf hingewiesen, dass das Heim ein wichtiges Stück Infrastruktur der aus acht Dörfern bestehenden Gemeinde sei. „Die Gemeinde Heckenbach braucht einen gemeinsamen Bezugspunkt, sonst gibt es irgendwann keinen Zusammenhalt mehr“, argumentierte Groß. „Wir haben hier kanadische Verhältnisse“, ergänzte er, denn die 250 Einwohner leben in einer der flächenmäßig größten Ortsgemeinden in Rheinland Pfalz. Eine Kneipe gebe es nicht mehr, und für größere Familienfeiern müssten die Menschen außerhalb einen Ort finden. Die Gemeinde rechnet damit, dass mehr als 530.000 Euro investiert werden müssen, um das Jugendheim an die aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers und auch an die gestiegenen Ansprüche anzupassen. Allein um das Gebäude an die aktuellen Anforderungen zum Brandschutz anzupassen, müssten 220.000 Euro investiert werden. Im Zuge der Sanierung soll das Gebäude barrierefrei umgestaltet werden, moderne Sanitäranlagen und eine neue Elektrik erhalten.[2]

Nachdem die Innensanierung abgeschlossen war, beschloss der Gemeinderat Heckenbach im Mai 2020, 50.000 Euro in die Sanierung der Außenfassade des Jugendheims zu investieren.[3]

Im Februar 2021 beschäftigte sich der Gemeinderat Heckenbach mit dem Vorschlag, die alte Dorfschule in ein Notquartier umzurüsten. „Die alte Dorfschule bietet sich als sogenanntes Warmes Haus an“, sagte Ortsbürgermeister Heinrich Groß. „Sollte es in der Gemeinde einen Notfall geben und die Häuser wären von der Stromversorgung abgeschnitten, so gäbe es hier die Möglichkeit, die alte Schule über ein Notstromaggregat zu versorgen, zu beheizen und auch die Versorgungseinrichtungen wie die Küche aufrechtzuerhalten.“ Dazu müssten jedoch die entsprechenden Anschlüsse am Haus geschaffen werden. „Die Kostenschätzung hierfür beläuft sich auf rund 1600 Euro“, so Groß weiter. Der Rat beschloss einstimmig, die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen. Über die Anschaffung eines entsprechenden Notstromaggregats sollte zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.[4]

Weblink

http://www.jugendheim-heckenbach.de

Fußnoten

  1. Quelle: Gabi Geller: Heckenbach will auf Jugendheim nicht verzichten – Generalsanierung ist beschlossene Sache – Finanzierung ist das nächste Thema, in: Rhein-Zeitung vom 3. August 2017
  2. Quelle: Gabi Geller: Heckenbach will auf Jugendheim nicht verzichten – Generalsanierung ist beschlossene Sache – Finanzierung ist das nächste Thema, in: Rhein-Zeitung vom 3. August 2017
  3. Quelle: Heckenbach plant Investitionen: Hohe Umlagen drücken den Haushalt ins Minus – Warum das Forstrevier um rund 200 Hektar wächst, in: Rhein-Zeitung vom 16. Mai 2020
  4. Quelle: Ute Müller: Wird aus Schule ein „Warmes Haus“? Ortsgemeinde Heckenbach beschließt Haushalt 2021 - Neubaugebiet am Ortsteil Cassel geplant, in: Rhein-Zeitung vom 24. Februar 2021