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Tier- und Naturfreunde "Schwanenteich" e.V.

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Der Verein Tier- und Naturfreunde "Schwanenteich" e.V. ...


Das Pony- und Ziegengehege der Tier- und Naturfreunde Schwanenteich.
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Inhaltsverzeichnis

Mitglieder

  • Juni 2006: 186
  • Februar 2002: 180
  • Ehrenmitglied: Jakob Sitter (im November 2003 ernannt)
  • Ehrenmitglied: Gertrud Wertheim (von 1985 bis 2010 Kassierin)

Gründung und Entwicklung

Die Gründungssitzung des Vereins war am 8. oder 23. Dezember 1975. Martin Fuchs wurde dort zum Vorsitzenden, Anneliese Welsch zur Stellvertreterin gewählt. Zu den Mitgründern zählt auch Paul Berlage. Am 13. Februar 1976 wird der Verein ins Vereinsregister eingetragen.[1]

Im Februar 1976 übergibt der Verein einen selbst entwickelten Plan zur Gestaltung des Schwanenteich-Geländes an den damaligen Sinziger Bürgermeister Heinrich Holstein. Im Jahr 1978 wird das erste Sommerfest am Schwanenteich gefeiert. Der heutige Teich wird aber erst ein Jahr später vom „Schweren Pionierbataillon 850 Koblenz-Metternich“ ausgebaggert und um den Teich wird ein von der Stadt Sinzig finanzierter Zaun gezogen. Im März 1983 wird die Fasanerie eröffnet. Ein Jahr später wird die Anlage bei einem Ahr-Hochwasser beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen.

In den Jahren von 1985 bis 1993 war der Verein finanziell gut ausgestattet; denn die Stadt Sinzig gewährte einen jährligen Zuschuss von 2500 D-Mark, und viele Geldstrafen, die das Amtsgericht Sinzig verhängt, werden auf das Vereinskonto überwiesen. Von diesem Geld wurde 1992 auch ein Stromgenerator bezahlt, der das Gelände bis heute mit Strom versorgt. Als es im Jahr 1994 im Verein erhebliche Meinungsverschiedenheiten gibt, übernimmt Karl-Wilhelm Scheele den Vorsitz. Werkstatt und Futterhaus gehen im Dezember 1994 nach Brandstiftung in Flammen auf. Dank einer Spendenaktion konnten die Gebäude wieder aufgebaut werden.

Im Frühjahr 2003 wird der Verein mit der Ehrenplakette des Landkreises Ahrweiler ausgezeichnet. Im gleichen Jahr überreicht die Landeszentrale für Umweltaufklärung den Naturfreunden eine Urkunde „Mitgedacht – gut gemacht“. Eine Anzeigenkampagne beschert dem Verein im Jahr 2008 neue Mitglieder (aktuell 160).

Bei der Mitgliederversammlung im November 2003 wurde die Vereins-Satzung von 16 auf vier Seiten gekürzt, und einige Inhalte wurden neu definiert. Umweltverträglichkeit und Tierschutz und artgerechten Haltung wurden stärker in die Satzung eingebunden. Weiterer zentraler Punkt: Die Jugendarbeit. Es sollen einen stärkeren Erfahrungsaustausch mit verwandten Einrichtungen und Vereinen, aber auch eine engere Zusammenarbeit etwa mit den Kindergärten und Schulen in der Region geben.

Im Jahr 2010 schießen Jugendliche mit Pfeilen und Bögen, die sie kurz zuvor aus dem nahe gelegenen Vereinsheim der Bogenschützen Rhein-Ahr Sinzig e.V. gestohlen haben, auf Tiere. Die Täter werden einige Monate später gefasst.

Bei den Vorstandswahlen im Frühsommer 2010 hat sich wenig verändert: Vorsitzender Karl-Wilhelm Scheele wurde ebenso wie sein Stellvertreter Olaf Guse und Projektleiterin Reinhild Kobold im Amt bestätigt. Für den Bereich Technik ist Lutz Kölzig aktiv, Organisation und Schriftführung obliegen Wenke Hannemann. Neues Mitglied im Vorstand ist Kassiererin Ines Guse. Ihre Vorgängerin Gertrud Wertheim, die seit 1985 die Vereinsfinanzen geführt hatte, wurde für ihr langjähriges Engagement zum Ehrenmitglied ernannt.

Ein Dauerthema ist seit 1992 die Sicherheit auf dem Radweg – bis heute hat sich nichts verändert.

Nach krisenhaften Jahren droht dem Verein im Frühjahr 2012 der Konkurs.

Mediografie

Judith Schumacher: Besitzt Sinzig bald 200 Tiere?, rhein-zeitung.de vom 15. März 2012

siehe auch

Schwanenteich Bad Bodendorf

Weblink

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 16. März 2012
 
 
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