Ahr
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Die Ahr entspringt auf einer Höhe von 520 Metern über dem Meeresspiegel im Quellenhof im Eifelort Blankenheim, tief unter der felsigen Rückseite des Hauses Meier. Der linken Kammerwand entspringen drei Quellen, der hinteren, rechts in der Ecke, entfließt eine. Diese vier erbringen je Minute angeblich 240 Liter Wasser. Auf 86 Kilometern Länge bis zur 54 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Mündung in den Rhein bei Rhein-Kilometer 629,4 oberhalb von Kripp auf dem Stadtgebiet von Sinzig überwindet die Ahr knapp einen halben Kilometer Höhendifferenz. Die Ahr ist der nördlichste Nebenfluss des Rheines im Rheinischen Schiefergebirge. Mit einer Länge von 86 Kilometern und einem Einzugsgebiet von 900 Quadratkilometern hat sie, verglichen mit den anderen Nebenflüssen, die dem Rhein aus den Mittelgebirgen zufließen, ein verhältnismäßig kleines Fluss-System. Dieses ist jedoch sehr verzweigt und tief in den Gebirgskörper eingeschnitten. Das ist vor allem durch die relativ großen Höhendifferenzen und geringen Fließlängen zwischen den Quellen und Mündungen des Hauptflusses und seiner Nebenbäche bedingt.
Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse
Wehre in der Ahr
Brücken und Stege über die Ahr
Stadt Sinzig
- Radfahrer- und Fußgängerbrücke an der Mündung
- Spessart-Steg (Sinzig)
- Quellensteg Bad Bodendorf
- Freiherr-vom-Stein-Brücke Bad Bodendorf
Bad Neuenahr-Ahrweiler
- Ahr-Brücke Lohrsdorf (Fußgängerbrücke)
- Ahr-Brücke Kloster-Prüm-Straße
- ehemalige Ahr-Brücke Heimersheim
- Fußgängerbrücke am Bahnhof Heimersheim
- Apollinaris-Brücke Heppingen
- Ahrtalbrücke
- Ahr-Brücke Umgehungsstraße B 266
- Schwanenteich-Brücke Bad Neuenahr (Fußgängerbrücke)
- Landgrafenbrücke Bad Neuenahr
- Casino-Brücke Bad Neuenahr (Fußgängerbrücke)
- Kurgartenbrücke Bad Neuenahr
- Maria-Hilf-Brücke Bad Neuenahr (Fußgängerbrücke)
- Amseltalbrücke Bad Neuenahr
- Straßenbrücke Bad Neuenahr (Ahr-Brücke Ringener Straße L 83)
- St. Pius-Brücke
- Bachemer Brücke
- Otlerbrücke Ahrweiler
- Ahrtor-Brücke
- Ahr-Brücke Ehrenwall'sche Klinik
- Ahr-Brücke Kalvarienberg
- St. Josef-Brücke Walporzheim
- Geisbachtal-Brücke
- Ahrtalbahn-Brücke Bunte Kuh
- Ahrtalbahn-Brücke "Zum Sänger"
- Ahrtalbahn-Brücke Marienthal
Verbandsgemeinde Altenahr
- Steinbergsbrücke Dernau
- St. Nepomuk-Brücke Rech
- Mayschosser Brücke (am Bahnhof)
- St.-Anna-Brücke Laach
- Ahr-Brücke Reimerzhoven
- Ahr-Brücke Altenahr
- Ahr-Brücke Kreuzberg
- Ahrtalbahn-Viadukt Kreuzberg
- Ahr-Brücke Ahrbrück
- Ahr-Brücke Hönningen
- Ahr-Brücke Liers
- Ahr-Brücke Schuld
- Ahr-Brücke Antweiler
- Neue Ahr-Brücke Müsch
- Ahr-Brücke Fuchshofen
Nebenbäche der Ahr
(jeweils mit Höhe der Mündung)[1]
- Nohner Bach (330 Meter)
- Trierbach (300 Meter)
- Dreisbach (260 Meter)
- Armuthsbach (240 Meter)
- Weidenbach (Bach)/Herschbach (Bach) (230 Meter)
- Ahbach (228 Meter)
- Adenauer Bach (210 Meter)
- Liesbach (200 Meter)
- Sahrbach/Effelsberger Bach (190 Meter)
- Kesselinger Bach/Blasweiler Bach (190 Meter)
- Maibach (Ahrweiler)
- Bachemer Bach
- Harbach (60 Meter)
Entwicklung
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts führten die Ausdehnung der Städte und Dörfer entlang der Ahr sowie der Ausbau der Verkehrswege im streckenweise schmalen Tal zur Einengung des Flußbetts. Immer mehr ehemalige Überschwemmungsgebiete wurden bebaut oder von Bauern und Winzern bewirtschaftet. Mit Begradigungen und Befestigungen - insbesondere an der Mittelahr zwischen Bunter Kuh und Altenahr - trotzte man der Ahr immer mehr Fläche ab. Zum Ableiten von Wasser für Mühlen und zur Bewässerung wurden im Flußbett Wehre und Sohlschwellen errichtet - oberhalb des Bodendorfer Schwanenteichs und an der Brücke zwischen Heppingen und Heimersheim zum Beispiel.
Bachpatenschaften
Für die Ahr gibt es ingesamt sieben Bachpatenschaften.
weitere Bilder
ehemalige Ahr-Brücke Heimersheim |
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Die Ahr bei Bad Bodendorf. |
Oberhalb der Mündung der Ahr in den Rhein quert der Rhein-Radweg die Ahr. |
Der über die Ahr führende Spessart-Steg oberhalb von Sinzig. |
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Mediografie
- Albert Federle: Vom Ahrbrückenbau in den Jahren 1740 und 1741, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1941, S. 128
- Peter Squentz: Die Ahr. Von der Mündung bis zur Quelle in 31 Tippeltouren. 31 Touren und der gesamte Rotweinwanderweg in drei Etappen, Köln 2000
- Bruno P. Kremer: Die Ahr - ein echtes Kernstück der Eifel, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2013, Ahrweiler 2012, Seite 117
- E. Schaefer: Ahrlied, in: Kreisverwaltung Ahrweiler (Hrsg.): 'Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1926', S. 36
- Christine Schulze: Lachse leben wieder in der Ahr, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 2003
- Karl-August Seel: Die Ahr und ihre Hochwässer in alten Quellen, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1983
- Michael Losse: Der Neubau von Straßenbrücken im Ahrtal nach dem Hochwasser 1910. Ein Beitrag zur Geschichte des Brückenbaus in »Wilhelminischer Zeit«, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1994
- Hans-Peter Pracht: Entlang der Ahr, Bachem Verlag, ISBN 3-7616-1935-9
- Egon Specht: Alte Flußschleifen der Ahr bei Altenburg und Mayschoß, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1979
- W. Wendling: Die Ahr und ihr Tal, in: Die Mittelrheinlande. Festschrift zum 36. Deutschen Geographentag in Bad Godesberg, Wiesbaden 1967, S. 273-286
siehe auch
- Ahr-Radweg
- Ahrtal
- Aktion Blau
- Arbeitsgemeinschaft Ahr
- Gewässerpflegeplan Ahr
- Lachs 2000
- Mariensteine
- Naturschutzgebiet "Mündungsgebiet der Ahr"
- Naturschutzgebiet "Ahrschleife bei Altenahr"
- Naturschutzprojekt Obere Ahr - Hocheifel
- Weinanbaugebiet Ahr
Weblinks
Fußnoten
- ↑ Karl-August Seel: Die Ahr und ihre Hochwässer in alten Quellen, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1983

