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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Elizabeth Volk

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Elizabeth Volk und Ehemann Richard Volk aus Sinzig sind Mitgründer des Deutschen Kinderhospizvereins. Insgesamt waren es sechs Familien, die den Verein 1990 aus der Taufe hoben. Bei den Zwillingen des Ehepaares war 1986 eine schwere Stoffwechselerkrankung diagnostiziert worden. Von Anfang an stand fest: Die damals Vierjährigen würden an der Krankheit sterben. Die Ärzte schätzen die Lebenserwartung der beiden Kinder auf 13 Jahre. Am Ende wurden die Zwillinge immerhin 18 Jahre alt – bis sie innerhalb von sechs Wochen starben. Die Rhein-Zeitung berichtete:

Die Volks suchten den Austausch mit anderen betroffenen Familien, besuchten eine Selbsthilfegruppe, in der das Leben mit der Diagnose zwar thematisiert, allerdings der Tod ausgeklammert wurde. Durch Kontakt nach England erfuhren sie von der Arbeit des weltweit ersten Kinderhospizes. Das führte zu dem Wunsch, auch in Deutschland eine solche Einrichtung zu realisieren. Dieses Ziel wurde bereits 1998 erreicht: Das Haus Balthasar in Olpe wurde eröffnet. Doch angesichts der Einsicht, dass ein einziges Kinderhospiz in ganz Deutschland noch lange nicht ausreichen würde, fiel bei den Vereinsverantwortlichen damals die bewusste Entscheidung: „Wir machen weiter.“[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Petra Ochs: 25 Jahre Begleitung auf dem Lebensweg - Elizabeth und Richard Volk aus Sinzig sind Mitbegründer des Deutschen Kinderhospizvereins, in: Rhein-Zeitung vom 23. Februar 2015