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Kaiserlinde Gelsdorf

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an dieser Stelle stand die Kaiserlinde
Gelsdorf - Heinz Grates (73).jpg

Der damalige Gemeindevorsteher von Gelsdorf, Münch, ließ am 16. Juni 1913 am Platz „Am Dreieck“ am Dorfausgang von Gelsdorf in Richtung Meckenheim eine Kaiserlinde pflanzen, wie in der Schulchronik vermerkt wurde. An diesem Tag wurde das 25. Regierungsjubiläum von Kaiser Wilhelm II. gefeiert. Zudem fiel das 100. Jubiläum des Sieges über Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig auf den 19. Oktober 1913. Viele Orte im damaligen Deutschen Kaiserreich gedachten dieser beiden Ereignisse mit sogenannten „Kaiserlinden“. Die Gelsdorfer Linde dominierte Jahrzehnte lang den Platz. Vor dem 100-jährigen Jubiläum im Juni 2013 hatten zwei Dutzend Helfer in mehr als 350 Arbeitsstunden das alte Wartehäuschen abgerissen, das neue im Fachwerkstil aufgebaut und das gesamte Dreieck neu gestaltet. Eigentlich waren vom damaligen Gemeindevorsteher Münch für den 15. Juni 1913 sogar drei Linden bestellt worden. Außer der Kaiserlinde am „Dreieck“ wurde auch an der Kreuzung Dürener Straße/Bonner Straße im Oberdorf eine Linde gepflanzt. Die dritte Linde sollte an der Bonner Straße und Burgstraße gepflanzt werden, heute „Am Plätzchen“ genannt. Wegen verkehrlicher Probleme wurde dieser Baum jedoch nicht gepflanzt.[1] Die Linde war jedoch marode geworden, die Reste fielen einem Feuer zum Opfer. Dort, wo der Baum einst stand, wurden Bänke aufgestellt.


Ehemaliger Standort

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Fußnoten

  1. Quellen: Rhein-Zeitung vom 1. Juni 2013 und 100 Jahre alte Linde: Rund um das "Dreieck" feierten die Gelsdorfer den mächtigen Baum, general-anzeiger-bonn.de vom 4. Juni 2013