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Leilenkopf

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Der Leilenkopf aus der Luft
Das Baumaterial für die Katholische Pfarrkirche "St. Lambert und Katharina" Niederlützingen stammt vom Leilenkopf-Vulkan

Der Leilenkopf (auch Leitenkopf, Leizenkopf und Leylerkopf genannt) bei Niederlützingen ist ein basaltischer Aschenvulkan, der den Geologen einige Rätsel aufgibt – zum einen wegen seiner Alterseinstufung, zum anderen wegen der Herkunft der verschiedenen Aschenlagen, die in seine Förderprodukte eingeschaltet sind.


Sonstiges

Der Leilenkopf ist durch das tief eingeschnittene Brohltal stark abgetragen worden. Durch den Schlackenabbau in den vergangenen Jahrzehnten wurde das Werk der Erosion fortgesetzt, so dass heute nur noch eine ausgehöhlte Vulkanruine vorhanden ist, in der Aufschüttungen von fremdem vulkanischem Material deponiert wurden. Aber auch vor dem Abbau durch die Rheinischen Provinzial-Basalt- und Lavawerke hat dort kein imposanter Vulkanbau bestanden, sondern lediglich ein flacher Kegel von rund 30 bis 35 Metern Höhe. In der Vulkantätigkeit lassen sich zwei durch eine mehrere hunderttausend Jahre dauernde Ruheperiode getrennte Ausbruchsphasen unterscheiden. Die Leilenkopf-Aschen liegen teilweise auf einer 245 Meter hoch gelegenen Terrasse des Rheins, der sog. Älteren Hauptterrasse. Vom Rande des Leilenkopfs hat man einen Blick auf die Rheinterrassen bis ins Siebengebirge.

Weitere Fotos