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St. Maria Magdalena

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Skulptur der Heiligen im Hochaltar der Kapelle „St. Maria Magdalena“ in Niederadenau

St. Maria Magdalena gehörte zu den ersten Frauen, die Jesus begleiteten, als er von Ort zu Ort zog und seine Lehre verkündete (Lk 8, 1–3). Sie stammte aus dem Ort Magdala am Westufer des Sees Genezareth. Maria Magdalena war auch bei Jesus, als er gekreuzigt wurde (Mt 27,56) und sie gehörte zu den Frauen, die zwei Tage später mit wohlriechenden Salben zu seinem Grab gingen und ihn noch einmal sehen wollten. Nach dem biblischen Bericht fanden sie aber das Grab leer und ein Engel sagte ihnen, er sei auferstanden (Lk 24, 1–10 und Mt 28, 1–7).


Ikonografie

In der Kunst wird Maria Magdalena meist mit einem Gefäß für Salböl und mit langem Haar dargestellt, weil sie oft mit der Sünderin gleichgesetzt wird, die bekehrt wurde und mit ihren Haaren ihre Tränen von Jesu Füßen trocknete (Lk 7, 36–38). Die Bibel liefert allerdings keinen Anhaltspunkt dafür, dass diese Frau und Maria Magdalena ein und dieselbe Person waren. Ein weiteres Attribut der Büßerin ist in manchen Darstellungen der Totenschädel als Symbol für Nichtigkeit und Vergänglichkeit von Schönheit.

Gedenktag

22. Juli (römisch-katholisch, orthodox, anglikanisch, evangelisch, alt-katholisch)

Siehe auch

Weblinks