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Werner P. D'Hein

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Werner P. D'Hein (* August 1939) war viele Jahre lang Pressesprecher der Stadt Bonn. Von 1983 bis 2000 hatte er als Co-Dezernent die Verantwortung für die Bereiche Presse, Bürgerinformation, Öffentlichkeitsarbeit, Stadtwerbung, Stadtmarketing, Tourismuswerbung sowie für die Verwaltung der Beethovenhalle.


Würdigungen

Als "gelernter Lokaljournalist" habe D’hein in den Jahren beim General-Anzeiger, der Bonner Rundschau, dem Kölner Stadtanzeiger und beim Express "bewiesen, dass kritischer Lokaljournalismus im Einklang mit der Liebe zu seiner Heimatstadt stehen kann", würdigte die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Diekcmann anläßlich von d'Heins 70. Geburtstag im August 2009. In der Zeit als "städtischer Pressechef" habe D’hein 17 bewegte Jahre in der Stadtgeschichte erlebt: die Zeit des Ausbaus von Bonn zur Bundeshauptstadt, die Planungsphase für das Parlaments- und Regierungsviertel in der Regierung Schmidt, die Ausbauphase in der Regierung Kohl, die 2000-Jahr-Feier im Jahre 1989, der Kampf um Bonn, die Suche nach einer neuen Struktur für die Stadt und schließlich die Vermarktung des Bonn-Ausgleiches, der fairen Arbeitsteilung und der Umsetzung der Bonn-Berlin-Ausgleichsvereinbarung.

In einer Stadt, in der viele hundert Journalisten hauptsächlich das politische Geschehen in Bonn beobachteten und transportierten, sei es dem D’heinschen Team "immer wieder gelungen, den Vorhang des politischen Bonns beiseite zu schieben und die Stadt dahinter sichtbar zu machen." Auch im Deutschen Presseclub, im Presseausschuss des Städtetages und in der Konferenz der städtischen Pressesprecherinnen und Pressesprecher sei seine Erfahrung gefragt gewesen.

Die Oberbürgermeisterin würdigte D’heins Rolle als Vordenker, Initiator, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Bonner Medienclubs, der mit fast 200 Mitgliedern heute eine Institution in Bonn für die Berufsgruppe der Medienfachleute darstellt. Mit dem Bröckemännchen sei es gelungen, einen über Bonn hinaus wahrgenommenen Medienpreis zu kreieren und an prominente Zeitgenossen zu verleihen.

Schließlich erwähnt Diekmann auch die Reiselust des Jubilars, der sich erfolgreich zur Aufgabe gemacht habe, mit den vielgekauften Regio-Tipps den Menschen die nähere und weitere unmittelbare Heimat zu erschließen, nicht die touristischen Glanzlichter zu beschreiben, sondern die eher unsichtbaren Schätze am Wegesrand zu lieben: "Damit haben Sie eine großartige Marktlücke entdeckt und geschlossen."[1]

Fußnoten

  1. Quelle: bonner-wirtschaftsgespräche.de vom 20. August 2009