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Christina Steinheuer

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Christina Steinheuer (* 17. Mai 1979) aus Grafschaft ist Redakteurin beim Lebensmittel Praxis Verlag, einem Fachmagazin der Georg-von-Holtzbrinck-Gruppe. Seit 12 Jahren engagiert sich Steinheuer bei den Liberalen, ist Mitglied der FDP, der Jungen Liberalen sowie der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK). Aufsehen erregte sie zum ersten Mal bei der Landtagswahl 2001, als sie das drittbeste Ergebnis der FDP in Rheinland-Pfalz erzielte. Bei der Bundestagswahl 2009 erzielte sie dann für die FDP das beste Ergebnis bislang im Wahlkreis und holte mit 15 Prozent der Erststimmen das mit Abstand beste Ergebnis und die höchsten Zuwächse für die FDP in Rheinland-Pfalz.


Plakat zum Bundestagswahlkampf 2009.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

1998 hat Christina Steinheuer am Privaten staatlich anerkannten Gymnasium der Franziskanerinnen Nonnenwerth im Rhein ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,6 gemacht. Anschließend begann sie ihr Studium (Politische Wissenschaften, Neuere Geschichte und Öffentliches Recht) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Parallel arbeitete sie als Freie Journalistin für den Deutschen Bundeswehr-Verband, die Bonner Rundschau, sowie die Fernsehsender WDR und PHOENIX. Während ihres Hauptstudiums war Steinheuer Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung. Bereits 2003 schloss sie ihr Studium als Magister mit der Endnote 1,5 ab. Danach begann sie ihre journalistische Ausbildung (Volontariat) zum Redakteur beim Mittelrhein-Verlag in Koblenz (Rhein-Zeitung). Im Anschluss daran wurde sie als Redakteurin übernommen. Für die Rhein-Zeitung war sie unter anderem in den Redaktionen in Andernach, Mayen, Neuwied und Bad Neuenahr-Ahrweiler tätig, bevor sie 2006 zur Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte.

Partei

Steinheuer ist seit 1997 Mitglied der FDP. Sie war von 1998 bis 1999 Landessprecherin der Liberalen Schüler Rheinland-Pfalz und von 1999 bis 2001 Landessprecherin der Jungen Liberalen (JuLis) in Rheinland-Pfalz. Seit 2000 ist Steinheuer stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Ahrweiler. Den FDP-Ortsverband Grafschaft leitet sie seit 2007 als Vorsitzende. Die FDP-Kreisverbände Ahrweiler und Mayen-Koblenz nominierten Steinheuer als Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2009. Seit der Kommunalwahl 2009 ist Steinheuer Mitglied im Kreistag Ahrweiler sowie Fraktionsvorsitzende der FDP im Gemeinderat Grafschaft.

Im Oktober 2011 wurde Michael Wudel zu ihrem Nachfolger als Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Grafschaft gewählt. Steinheuer wolle "aus beruflichen Gründen ihre politischen Aktivitäten auf ihre Tätigkeiten Kreistag, im Gemeinderat und im Ortsbeirat Leimersdorf beschränken", berichtete die Rhein-Zeitung am 24. Oktober 2011.

Wahlergebnisse

Bei der Kommunalwahl 2009 hatte die Gemeinde Grafschaft von allen Gebietskörperschaften im Kreis Ahrweiler das beste FDP-Ergebnis (14,5 Prozent). Steinheuers Heimat, der Ortsbezirk Leimersdorf, ist mit 42 Prozent die liberale Hochburg in ganz Rheinland-Pfalz. Bei der Bundestagswahl 2009 erzielte Christina Steinheuer einen Erststimmenanteil von 15 Prozent (Zuwachs um 9,2 Prozent) und 18,9 Prozent der Zweistimmen (Zuwachs um 6,7 Prozent) das beste Ergebnis für die FDP in Rheinland-Pfalz. Mit 20,4 Prozent der Zweitstimmen im Kreis Ahrweiler war die FDP zweitstärkste Kraft vor der SPD mit 17,9 Prozent.

Weblinks

 
 
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