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Frank Bliss

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Prof. Dr. Frank Bliss (* 21. März 1956 in Bonn) aus Remagen ist seit 1994 Mitglied im Stadtrat Remagen. Im September 1999 wurde er als Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen - Kreisverband Ahrweiler wieder gewählt.


Frank Bliss (von rechts) mit Hartmut Tann, Klaus Puchstein und der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke.
Wahlplakat vor der Bundestagswahl 2009.

Vita

Frank Bliss, am 21. März 1956 in Bonn geboren, wohnt seit 1989 in Remagen. Bliss, verheiratet, zwei Kinder, ist Ethnologe, Hochschullehrer (Prof. für Ethnologie an der Universität Hamburg) und freier Gutachter im Bereich Entwicklungshilfe. Mehrere Jahre lang lebte Bliss in Ägypten und Tunesien, in Indien und Westafrika. Seit vielen Jahren im Tschad aktiv.

politischer Werdegang:

  • politisch aktiv war er schon in Schülerjahren
  • 1972 bis 1982 (Wende) Mitglied der FDP, Vorstandsmitglied der Deutschen Jungdemokraten
  • 1992 als unabhängiger Bürger Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen im Ortsbeirat Remagen
  • 1994 Mitgliedschaft bei Bündnis 90/Die Grünen, seit 1994 Mitglied im Stadtrat Remagen und Fraktionssprecher
  • 1995 Wahl zum Vorsitzenden des Kreisverbands Ahrweiler von Bündnis 90/Die Grünen
  • 1998 Bundestagkandidat Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis 199 Ahrweiler/Mayen-Koblenz
  • 2009 Bundestagkandidat Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis 199 Ahrweiler/Mayen-Koblenz
  • Bliss wurde für die Wahlperiode von 2009 bis 2014 in den Rechtsausschuss des Kreises Ahrweiler entsandt.

Seine wichtigsten politischen Ziele formulierte Bliss in einer Pressemitteilung vor der Bundestagswahl 2009:

  1. Ökologische Steuerreform fortsetzen, Umweltbelastung besteuern, Steuersystem vereinfachen
  2. Innenpolitisch die Bürgerrechte stärken bzw. wiederherstellen; Integration fördern
  3. Außenpolitik des sozialen und politischen Ausgleichs; Deutschland ist nicht am Hindukusch zu verteidigen, sondern alleine durch eine faire Außen-, Außenwirtschafts- und Entwicklungspolitik
  4. Innenstädte stärken, Zersiedlung der Landschaft stoppen; Steuerbegünstigung und direkte Zuschüsse für Sanierung eigengenutzten städtischen Wohn- und Wirtschaftsraumes
  5. Konsequenter Ausstieg aus der Atomwirtschaft; Vollkostenübernahme aller Entsorgungs- und Lagerungskosten von Atommüll durch die Betreiber der Atomkraftwerke
  6. Den Klimawandel stoppen, Unterstützung armer Länder bei der Reduzierung von Umweltbelastungen; Förderung (einschließlich Forschung) von regenerativen Energien ausbauen
  7. Chancengleichheit im Bildungsbereich umsetzen, freier Zugang zum Hochschulstudium ohne Studiengebühren; im Gegenteil sehr viel stärkere Förderung von Begabten aus einkommensschwächeren Elternhäusern
  8. Ein Gesundheitssystem, dass die Rechte der Patienten stärkt; Kontrolle und Zerschlagung „mafiöser“ Strukturen im deutschen Arzneiwesen (es kann nicht angehen, dass deutsche Patienten 5- 20-fache Medikamentenpreise bezahlen im Vergleich zu den Niederlanden, Frankreich oder den USA)
  9. Ökologischer Umbau der Landwirtschaft, neue Konkurrenzfähigkeit durch erstklassige Produkte, faire Preise für die Erzeuger; den Verbraucherschutz stärken
  10. Ausbau des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs, Ausbau des Schienennetzes und Verlagerung von Teilen des LKW-Verkehrs auf die Schiene; Stopp aller Binnenflüge und Ersatz durch schnelle Zugverbindungen
  11. In der Region Stopp des Ausbaus der LKW-Fernstrecke Amsterdam/Rotterdam – Osteuropa (Ausbau Bundesstraße 266 und Lückenschluss Autobahn 1) durch den Kreis Ahrweiler

Nominierungen

Veröffentlichungen

Trinkwasserversorgung für Mayo Kebbi, 218 S., Bad Honnef: Horlemann-Verlag 2011

Weblink

http://www.bliss-consult.de

Fußnoten

  1. Quelle: Heeb auf Listenplatz eins - Wolfgang Schlagwein tritt für die Grünen an, in: Rhein-Zeitung vom 20. Februar 2014