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Franz Conrads

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Franz Conrads (* 1954) war 36 Jahre lang Vorsitzender und Tambourmajors des Tambour- und Fanfarencorps Gelsdorf. Beim Junggesellenfest Gelsdorf an Pfingsten 2014 trat das Corps letztmals unter seiner Stabführung auf. Zwei Wochen später wurde Conrads 60 Jahre alt. Er hatte bereits angekündigt, dass er sich beim Überschreiten dieser Altersgrenze aus seinen Ämtern zurückziehen werde. Vor seinen 36 Jahren an der Spitze des Vereins war Franz Conrads bereits 15 Jahre lang "einfaches Mitglied" und lernte unter seinem Vater Alois Conrads das Musizieren mit sämtlichen Instrumenten, die das Tambour- und Fanfarenkorps zu bieten hat. "Ich habe mit der Lyra angefangen und mich dann über die Trommel und die Fanfaren bis zu den Flöten durchgearbeitet", sagte Konrads bei seiner Verabschiedung im Herbst 2014. Das sei ihm auch als Tambourcorpsführer sehr zugutegekommen, schließlich müsse man seinen Musikern zeigen könne, wie man etwas spielt. Denn eine richtige Ausbildung als Tambourführer habe er nie absolviert. Unzählige Auftritte habe das Ensemble in den 50 Jahren gemacht, die Franz Conrads bei seiner Verabschiedung überschauen konnte, berichtete der General-Anzeiger. Insbesondere die Auftrite im Ausland seien ihm in Erinnerung geblieben. In der Grafschafter Partnergemeinde Fauville en Caux sei das Corps ebenso aufgetreten wie in Marxzell-Schielberg, wo die Freiwillige Feuerwehr Gelsdorf "eine fröhliche Partnerschaft gebildet hat." Die Musiker von der Grafschatt seien auch bei Karnevalszügen in Monheim bei Düsseldorf und in Brühl aufgetreten; einer der denkwürdigsten Auftritte sei die Karnevalssitzung der Kleintierzüchter in Berlin gewesen, an dem das Tambour- und Fanfarencorps Gelsdorf im Jahr 1977 mit 63 Musikern teilnahm.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Nach 36 Jahren im Amt - Stabwechsel beim Tambour- und Fanfarencorps, general-anzeiger-bonn.de vom 4. Dezember 2014