Gnadenhof Eifel (Harscheid)

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Auf dem Gnadenhof Eifel in der ehemaligen Schule in Harscheid lebten Hunde aus dem In- und Ausland, insgesamt aus sieben Nationen (Stand: Dezember 2015). Sie stammten zum Teil aus Tötungsstationen oder Tierheimen, oder sie wurden von ihren Besitzern ausgesetzt. Später übernahm Silke Janzen das Objekt. Sie betreibt dort als Künstlerin und Kunsttherapeutin das Atelier „Kunstsaal“ und einen privaten Campingplatz. Ihr Lebensgefährte Chris Fleu betreibt die Teichpflegefirma „MacVijver“. Ein Tierhotel ist in Planung.


Anschrift

Am Steinkreuz 1

53520 Harscheid

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Betreiber

Chris Fleu und Silke Janzen, Vorgängerin: Liane Olert (bis 2025)

Spendenkonto

IBAN: DE92 3705 0198 0476 7229 13

BIC: COLSDE33

Chronik

Liane Olert betreutee auf dem Gnadenhof vor allem alte und kranke Hunde. Bis zu 60 Tiere sollen es zeitweise gewesen sein. Im Oktober 2023 kontrollierte das Veterinäramt des Kreises Ahrweiler den Gnadenhof und stellte dabei massive Verstöße gegen Tierschutzgesetze fest. Ab 15. Dezember 2023 war Liane Olert deshalb nur noch die Haltung von maximal fünf Hunden gestattet. Am 7. Mai 2024 sind 48 Hunde beschlagnahmt und später vom Gnadenhof aus vermittelt worden.

Im Sommer 2025 übernahmen Chris Fleu und Silke Janzen den Gnadenhof, um ihn mit verändertem Konzept weiter zu betreiben. Im ehemaligen Lehrerhaus wolle die zu dieser Zeit 50-jährige Silke Janzen, die bereits als Künstlerin und Kunsttherapeutin aktiv sei, ein Kunstatelier einrichten, berichtete der General-Anzeiger.[1]

Sonstiges

Das Grundstück misst insgesamt etwa 9000 Quadratmeter. In dem darauf stehenden Gebäude, einer alten Schule mit fast 450 Quadratmetern Grundfläche, lebt Liane Olert gemeinsam mit rund 30 Hunden (Stand Juli 2017). Tagsüber lässt sie die Hunde in den umzäunten Garten. Das ehemalige Klassenzimmer dient Olert als Schlafzimmer, und im alten Lehrerzimmer hat sie ihr Wohnzimmer. Die Schulküche von einst nutzt sie weiterhin als Küche. Ein Tierarzt kommt regelmäßig vorbei, um zu schauen, ob die Hunde wohlauf sind. Der Betrieb des Gnadenhofs samt Kosten für Tierarzt, Medikamente, Futter, Energie, Waschmittel und Versicherung wird ausschließlich durch Spenden finanziert.[2]

Siehe auch

Tierheim „Eifelhof“ Frankenau

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Juliane Hornstein: Neustart im Kreis Ahrweiler - Neue Pläne für den ehemaligen Gnadenhof Eifel, ga.de, 30. Juli 2025
  2. Quelle: Celina de Cuveland: Zurück ins Leben: 30 Hunde helfen Liane Olert – Gnadenhofbetreiberin hatte Schlaganfall – und rettet trotzdem alte Fellnasen, in: Rhein-Zeitung vom 28. Juli 2017
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