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Heinrich Bayer

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Heinrich Bayer (* 16. März 1912 in Heppingen; † 23. September 2011 in Bad Neuenahr) prägte über Jahrzehnte hinweg das kulturelle und politische Geschehen seines Geburtsortes mit. Seine Leidenschaft gehörte der Musik. Von Jugend an war er Sänger, später über Jahrzehnte Chorleiter. Er spielte Gitarre und Mandoline, im Jahr 1963 gründete er das erste Jugendzupforchester im Kreis Ahrweiler. Auch in der Kommunalpolitik engagierte sich Bayer. Er war Mitglied des ehemaligen Gemeinderats Heimersheim, der Amtsvertretung von Bad Neuenahr und von 1982 bis 1984 Ortsvorsteher in Heppingen. Von 1979 bis 1991 leitete er den Pfarrgemeinderat der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Martinus" Heppingen. Er setzte sich für die Sanierung der Orgel der Katholische Pfarrkirchen „St. Martinus“ Heppingen ein. Mit den Vereinen war er eng verbunden und erwarb sich insbesondere Verdienste um das Bürgerhaus Heppingen. Von 1982 bis zu seinem 90. Lebensjahr war Bayer Geschäftsführer der Gemeinschaft der Ortsvereine Heppingen e.V..[1]


Vita

Heinrich Bayer wurde 1912 in Heppingen geboren, erlernte nach der Volksschule den Beruf des Automechanikers. Er nahm Geigenunterricht, erlernte das Gitarrenspiel, sang im Chor und spielte in einer kleinen Hausmusikgemeinschaft mit den Zitterspielern Karl Brohl und Max Stenz.

Nach Krieg und russischer Kriegsgefangenschaft kehrte er 1949 unversehrt nach Heppingen zurück. Bei Heimatbesuchen hatte er seine aus Niederheckenbach stammende spätere Ehefrau Gertrud Mück (geboren 1920) kennen. Am 20. April 1950 gaben sich Heinrich und Gertrud in der Katholischen Pfarrkirche "St. Martinus" Heppingen das Ja-Wort.

Heinrich Bayer wurde Kraftfahrer bei der Apollinaris AG, später leitete er dort den Fuhrpark und baute die Kfz-Werkstatt auf und aus. Diese leitete er bis zu seinem Renteneintritt 1979.

Außerdem war er Mitglied des Gemeinderats Heimersheim und leitete den Mandolinen- und Quartettverein "Ahrperle" Heppingen e.V.. Er half, ein Jugend-Mandolinen- und Gitarrenorchester zu gründen, und er war viele Jahre lang Mitglied im Chorleiterchor des Landes Rheinland-Pfalz.

Ehrungen und Auszeichnungen

Für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten auf kommunalpolitischem und musikalischem Gebiet wurde er im Jahr 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.[2] Am 30. November 1977 war er bereits mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.[3]

Fußnoten

  1. Quelle: General-Anzeiger vom 28. September 2011
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 20. April 2010
  3. Quelle: Ehrungen verdienter Bürger, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1979