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Hubert Junker

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Hubert Junker (* 8. August 1891 in Merlscheid, † 26. April 1971 in Trier) war Kaplan in Ahrweiler, bevor er sich als Theologe einen Namen machte.


Vita

Hubert Junker wurde im August 1891 als Sohn der Bauersleute Simon und Barbara (geb. Leuschen) Junker in dem Weiler Merlscheid in der Westeifel geboren. Ab 1904 besuchte er das Regino-Gymnasium in Prüm, wo er 1911 Abitur machte. Anschließend studierte er Theologie am Priesterseminar in Trier. Am 7. August 1915 wurde Junkers zum Priester geweiht. In den folgenden Jahren war er Kaplan in Trier und Ahrweiler. Nachdem Junker 1920 die Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen absolviert hatte, wurde er Religionslehrer und Hausgeistlicher am Lyzeum Nonnenwerth. Neben dem Schulunterricht studierte er an der Universität Bonn. 1922 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert, 1927 habilitierte er sich für alttestamentliche Exegese und Theologie. Als er einen Professur anstrebte, wurde er 1930 als Privatdozent Dr. Junker auf Nonnenwerth freigestellt. 1931 wurde Junker auf den Lehrstuhl für Alttestamentliche Exegese an der Theologischen Hochschule Passau berufen. Junker war der erste Theologe, der ausdrücklich die These von der Vereinbarkeit der Evolutionstheorie Darwins mit der biblischen Schöpfungsgeschichte vertrat. Mit der 1943 veröffentlichten päpstlichen Enzyklika Divino afflante Spiritu wurden Junkers Ideen auch gegen innerkirchliche Widerstände inhaltlich bestätigt.[1]

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Gregor Brand: Hubert Junker: Alttestamentler und Exegese-Vordenker aus Merlscheid, eifelzeitung.de vom 27. Dezember 2017