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Jüdischer Friedhof Oberwinter

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Der jüdische Friedhof von Oberwinter befand sich in Höhe des Bahnhofs nördlich der Villa Struwe zwischen Hauptstraße und der Straße Am Yachthafen.


Ungefähre Lage

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Chronik

Im Urkataster hat das Grundstück die Bezeichnung Flur 8 Nr. 614, Gattung: Kirchhof. Als Besitzer wird die israelitische Gemeinde Oberwinter angegeben. Der Friedhof musste vermutlich aufgelassen werden, weil Bestattungen in Wohngebieten und im Hochwasserbereich von der französischen Besatzung um 1800 herum verboten wurden. Der jüdische Friedhof Rolandseck ist vermutlich erst nach 1800 als Ersatz für den jüdischen Friedhof Oberwinter angelegt worden. Mitte der 1930er Jahre, im Vorfeld des Baus der Umgehungsstraße, der heutigen Bundesstraße 9, fiel der Friedhof dann einer Grundstücksumlegung zum Opfer. Von den Grabsteinen fehlt bislang jede Spur. Einige sollen auf einem Privatgrundstück in Rolandseck gestanden haben, dann aber zusammen mit alten Grenzsteinen gestohlen worden sein.[1]

Siehe auch

Portal "Zeugnisse jüdischen Lebens"

Fußnoten