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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Bahnhof Oberwinter

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Der Bahnhof Oberwinter ist Teil der linken Rheinstrecke.


Bahnhof Oberwinter.jpg

Standort

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Architektur

Matthias Röcke schreibt im Jahr 1986:

Der Oberwinterer Bahnhof liegt unterhalb des Gleiskörpers und ist mit einem Tunnel und zwei Aufgängen zu den Bahnsteigen mit den Gleisen verbunden. Im Tunnel und in den Aufgängen fallen alte Hinweisschilder und alte Platten an den Wänden auf. Das Bahnhofsgebäude selbst ist eine bunte Mischung verschiedener romantischer Gestaltungselemente: als »optisches Fundament« ist das Gebäude am Boden mit Bruchstein aufgemauert, teilweise sind auch die Fenster mit diesem Stein umrahmt. Das Obergeschoss ist zum Teil mit Fachwerk geschmückt, ein kleiner, schieferverkleideter Giebel schließt die Fassade nach Norden ab. Nach Süden ist ein Fachwerkschuppen mit einem kurzen, zurückgesetzten Verbindungsstück angesetzt.''[1]

Der Bahnhof sei, so Röcke weiter, "eine freundliche, positive Erscheinung, der Zustand ist noch gut, es sieht aber so aus, als ob bald etwas geschehen müsste, wenn dies so bleiben soll."

Chronik

Oberwinter brauchte lange, ehe es zum eigenen Bahnhof kam: Erst im Jahr 1913, 55 Jahre nach Inbetriebnahme der Strecke, entstand der heutige Bahnhofsbau, wie Matthias Röcke schreibt. In den ersten Jahrzehnten mussten die Oberwinterer zum Bahnhof Rolandseck, bevor es in Oberwinter ab 1898 einen Haltepunkt gab.

Im Januar gab es eine Projektauftaktveranstaltung zur Modernisierung der "Verkehrsstation" Oberwinter. Teilnehmer waren die Ortsvorsteher von Oberwinter und Remagen, Vertreter der DB Station und Service, des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz und des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord. Die Mosernisierung sei "Bestandteil der Rahmenvereinbarung Bahnhofsprojekte, die zwischen dem Land, den beiden SPNV-Zweckverbänden und der DB Station und Service 2011 abgeschlossen wurde", berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 4. Februar 2013, "die darin enthaltenen Projekte sollen vorrangig bei der Bahnhofsattraktivierung angegangen und spätestens bis 2019 fertiggestellt sein." Weiter hieß es in der RZ:

In Oberwinter sollen neue Bahnsteige realisiert, die barrierefreie Erschließung der Verkehrsstation umgesetzt und die Ausstattung des Bahnsteigmobiliars aufgewertet werden. ... Nach Fertigstellung aller Planungen ist die bauliche Umsetzung der Verkehrsstation Oberwinter ab 2017 vorgesehen.

Der 1913, also genau 100 Jahre zuvor, erbaute Oberwinterer Bahnhof, der sich bis dahin im Besitz einer privaten Gesellschaft befand, wurde am Samstag, 21. September 2013, im Kölner Hilton-Hotel versteigert. Das Objekt hatte eine Grundstücksgröße von 423 Quadratmetern sowie eine Wohn- und Nutzfläche von 107 Quadratmetern, davon 83 als Wohnung. Der sanierungsbedürftige Bahnhof ist zweigeschossig und unterkellert. Der Bahnhaltepunkt Oberwinter blieb erhalten.[2]

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Matthias Röcke: Bahnhöfe im Kreis Ahrweiler, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1987
  2. Quelle: Bahnhof Oberwinter: Das Gebäude kommt unter den Hammer, general-anzeiger-bonn.de vom 19. September 2013