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Kapelle „St. Kornelius“ und „St. Cyprianus“ Oberdürenbach

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Die 1754 erbaute Kapelle "St. Kornelius" und "St. Cyprianus" Oberdürenbach hat einen hölzernen Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert. Jeden zweiten Freitag wird in der Kapelle, die auf der Westseite der mitten durch den Ort führenden Kreisstraße 52 (Hauptstraße) dort eine Messe gefeiert; sonntags fahren die Oberdürenbacher zum Kirchgang nach Oberzissen.


Kapelle Oberdürenbach.jpg
Blick in den Altarraum
Altar-Detail: St. Kornelius
2016-09-28 (6) - Heinz Grates.jpg

Standort

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Chronik

Bereits im Jahr 1624 soll es in Oberdürenbach eine Kapelle gegeben haben. Die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1754. Der Bruchsteinbau hat eine Länge von etwa elf und eine Breite von etwas mehr als fünf Metern. Zur Straßenseite der Kapelle hin wurde 1898 ein Kreuz mit dem Christuskörper angebracht.[1]

Der Hochaltar der Kapelle stammt aus dem 17. Jahrhundert. Zwischen zwei gedrehten Säulen befinden sich drei gleich hohe Nischen, in denen Figuren von St. Kornelius, St. Barbara und der Himmelskönigin stehen. In den Jahren zwischen 1891 bis 1894 wurde das kleine Gotteshaus einer umfassenden Sanierung unterzogen. Dabei wurde die Mauer auf der Straßenseite unterfangen, Dach und Turm sind neu eingedeckt worden. Arbeiten im Inneren der Kapelle folgten. Dabei wurden auch Fußboden und Fenster erneuert sowie die Wände ausgebessert. Im März 1896 wurden 14 Kreuzwegstationen – ein Geschenk des Niederzissener Pastors – angebracht.

In den 1920er-Jahren ist die Nordseite des Daches erneuert. Die ursprünglich vorhandene Glocke musste im Zweiten Weltkrieg abgeliefert werden. Erst am 7. März 1993 wurde eine in Brockscheid gegossene neue Glocke geweiht. Junggesellen aus Oberdürenbach und der Bischof hatten im Jahr 1954 zwei Gedenktafeln mit den Namen der Vermissten und Gefallenen beider Weltkriege anfertigen und im Innern der Kapelle anbringen lassen. Zur gleichen Zeit wurde der Außenputz erneuert, innen sind die Wände neu gestrichen worden. Im Jahr 1978 wurden eine Heizung eingebaut und die Bänke mit Sitzkissen ausgestattet. Der Dorf- und Verschönerungsverein sowie weitere Helfer versahen das Gotteshaus im Jahr 1984 mit einem neuen Außenanstrich.

Oberdürenbach gehörte früher zur Pfarrei Niederzissen, wurde 1920 Oberzissen eingegliedert und wird wegen Priestermangels seit 1999 wieder von Niederzissen aus verwaltet.

Gedenktafeln

In der Kapelle sind zwei Gefallenen- und Vermisstentafeln angebracht:

  1. Eine Tafel wurde von den Junggesellen von Oberdürenbach gestiftet. Sie erinnert an die gefallenen Kameraden Paul Reuter, Joh(ann) Schneider, Walter Reuter und Franz Schild sowie an die vermissten Kameraden Reinh(ard) Reuter, Jos(ef) Schneider, Herm(ann) Scheuer, Wilh(elm) Reuter und Joh(ann) Reuter.
  2. Die zweite Tafel wurde von den Junggesellen von Büschhöfe gestiftet. Sie erinnert an die gefallenen Kameraden Jos(ef) Mombauer, Fritz Dietzler, Joh(ann) Laux, Ludw(ig) Reuter, Alois Krupp, Joh(ann) Durben und Michael Lenz sowie an die Vermissten Wilh(elm) Dietzler, Karl Fassbender, Anton Krupp, Joh(ann) Weidenbach und Peter Müller.

Weitere Bilder

Siehe auch

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 4. Mai 2011