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Klöppels Mühle (Burgbrohl)

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In Klöppels Mühle in Burgbrohl drehe sich seit Kurzem eine Wasserkraftschnecke und erzeuge mit Hilfe des Brohlbachs "grünen" Strom, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 23. Juni 2015. Die Mühle, die früher Getreide gemahlen habe, sei heute Eigentum der Eheleute Gilles.


Chronik

Die Familie Gilles, die sich dem Mühlenstandort sowie dessen Mühlentradition verpflichtet fühlt, hat die ehemalige Mühle zum Wohnhaus samt Praxisräumlichkeiten umfunktioniert. Zuletzt wurde die alte Turbine durche eine "hochmoderne, ökologisch innovative, erneuerbare Energie liefernden Anlage, eine Wasserkraftschnecke", ausgetauscht, wie die RZ berichtete. Mit der bereits 1999 wieder hergestellten Durchgängigkeit des dazugehörigen Wehres für aquatische Lebewesen stelle diese Maßnahme einen weiteren Mosaikstein im Bestreben dar, dabei auch die Wasserkraftnutzung umwelt- und klimaschonend zu erhalten und innovativ zu gestalten.

„Die Ortsgemeinde freut sich, dass die Familie Gilles mit der Wasserkraftschnecke eine Vorreiterposition einnimmt. Die Anlage ist die erste dieser Art im Brohltal, und wir wünschen uns, dass weitere hinzukommen“, so Ortsbürgermeister Walter Schneider. Markus Gilles zeigte sich überzeugt von der Technik: „Insgesamt weist die Wasserkraftschnecke eine hohe Fischverträglichkeit auf und ist für den Fischabstieg sehr gut geeignet. Die typische Bauart gepaart mit langsamen und stetigen Drehzahlen verringert das Verletzungspotenzial der Fische, insbesondere bei den wandernden Fischarten, drastisch und lässt eine Einstufung als ,fischverträglich’ zu.“ Im Juni 2015 gebe es 215 solcher Anlagen in Rheinland-Pfalz. Sie kämen auf eine installierte Gesamtleistung von 244 Megawatt. Darunter seien 130 Kleinstanlagen mit einer Gesamtleistung von vier Megawatt.

Siehe auch