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Kreissparkasse Ahrweiler

Lokaler Aktionsplan Remagen

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Der Lokale Aktionsplan Remagen wird vom Begleitausschuss zum Lokalen Aktionsplan Remagen entwickelt und umgesetzt.


Ansprechpartnerin

Eva Etten, Stadtverwaltung Remagen, E-Mail e.etten@remagen.de

Konzept

Förderzeitraum

Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN: Entwicklung und Erstimplementierung seit 01/2011

Fördergebiet

Remagen

Größe des Fördergebiets

33 km²

Einwohnerzahl

16.288

Leitziele

LZ 1: Wir in Remagen leben in Toleranz miteinander und zeigen Zivilcourage.

LZ 2: Bei uns in Remagen ist ein starkes und stabiles Netzwerk zwischen den beteiligten Initiativen, Einrichtungen und Behörden entstanden.

LZ 3: Wir in Remagen nehmen die gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Vielfalt als Chance und Herausforderung für ein offenes Zusammenleben an. Eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist für alle Menschen möglich.

Handlungskonzept

1. Quartal:

  • Multiplikatorenschulung für Vereine bzw. Projektträger
  • Erstellung einer Ausfüllhilfe für das Stammblatt 1
  • Entwicklung von Qualitätskriterien im Begleitausschuss
  • Schulung des Begleitausschusses zur Bewertung von Projektanträgen
  • das Projekt "Öffentlichkeitsarbeit" setzt die Ende 2011 begonnene Arbeit fort. Zur Vorstellung des LAP in der Pressekonferenz wird eine Broschüre erstellt. Daneben werden die durchgeführten Projekte in der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • der LAP wird im Rahmen einer Pressekonferenz öffentlichkeitswirksam vorgestellt
  • Durchführung einer ersten Ausschreibung von Projekten für 2012 bzw. erste Jahreshälfte 2012

2. und 3. Quartal:

  • Aufbau eines "Projektträgerstammtisches" zur Vernetzung und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch
  • Entwicklung eines systematischen Evaluationsinstrumentes zur Bewertung von durchgeführten Projekten
  • Sensibilisierung der Projektträger für Genderfragen
  • Durchführung einer zweiten Ausschreibung von Projekte für die zweite Jahreshälfte 2012
  • Netzwerktreffen als Plattform für alle Interessierten und Aktiven des Bundesprogrammes

4. Quartal:

  • Fortschreibung des LAP im Begleitausschuss und den zuständigen Gremien

Permanent:

  • Beratung und Förderung der Projektträger durch lokale und externe Koordinierungsstelle
  • Projekte der Projektträger werden durchgeführt
  • Durch Begleitausschuss und Multiplikatorenschulung(-en) findet eine Vernetzung der Bürgergesellschaft in Remagen statt
  • Es finden alle 2 Wochen Treffen zwischen der Internen Koordinierungsstelle und der Externen Koordinierungsstelle statt
  • in jedem Quartal findet mindestens eine Sitzung des BA statt
  • Durchführung von Maßnahmen zur Gewinnung weitere Akteure

Zielgruppen

Der LAP bezieht sich mit seinen Zielen und Maßnahmeskizzen auf die Stadtgesellschaft als zusammenhängendes soziales System. Eine exklusive Konzentration auf bestimmte Zielgruppen erscheint in Bezug auf die Zielerreichung als kontraproduktiv. Allerdings werden die verschiedenen Akteure und Gruppen gemäß der Ziele unterschiedlich stark beteiligt und betroffen sein:

So setzt der LAP zunächst bei den Multiplikatoren und Schlüsselakteuren in der Stadtgesellschaft an. Die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements durch Netzwerkbildung setzt voraus, dass neben dem Stadtrat und seinen Ausschüssen insbesondere die Vereinslandschaft, religiöse Gemeinschaften, die Einrichtungen der Jugendhilfe, Erziehung, Bildung und Wissenschaft, die Kunst- und Kulturszene, die Bürgerversammlungen in den Stadtteilen, sowie nicht zuletzt die Vielzahl an Initiativen, Arbeitsgemeinschaften und Netzwerken bürgerschaftlichen Engagements als tragende Säulen der demokratischen Struktur und Kultur in Remagen in den Blick genommen werden.

Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit, die durch die besonderen Problemlagen in Remagen (siehe Situations- und Ressourcenanalyse) von zentraler Bedeutung ist, ist die Öffentlichkeit abstrakt als Zielgruppe zu nennen.

Bei allen Bemühungen werden zum einen Kinder und Jugendliche besonders in den Blick genommen. Zum anderen werden die unterschiedlichen Sichtweisen der Geschlechter beachtet. Ebenso werden kulturell bedingte Unterschiede Beachtung finden.

Siehe auch

Portal "Rechtsextremismus"

Mediografie

Weblinks