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Möhnengesellschaft Brohl

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Die Möhnengesellschaft Brohl ist eine Abteilung der Karnevalsgesellschaft "Narrenzunft" Brohl 1904 e.V..


Vorstand

Chronik

Anno 1925 sprach Karl der Sonderbare, der Narrenkönig von Brohl, zu Angnes, seiner lieben Frau Gemahlin: "Et es Fastelowend heut, lass den Hofstaat komme. Gründe Dir ein Reich, das dem meinen gleicht." So steht es in der Chronik der Brohler Möhnengesellschaft geschrieben. Paula Bröhl wurde damals zur ersten Obermöhn ernannt. In ihrem Fundus verfügen die Brohler Möhnen mit ihrem alten Protokollbuch über ein Kleinod der Karnevalsgeschichte. Nahezu minutiös haben die Chronistinnen über jede Aktivität der Damen berichtet. Höhen und Tiefen der Zeit spiegeln sich darin wider und auch manchmal ein Wandel der karnevalistischen Sitten. Aber immer ist das Möhnentreiben von Optimismus und Fröhlichkeit getragen, so wie es zum Beispiel der erste Eintrag nach dem Weltkrieg von 1949 belegt: "Wir machen die Weiberfastnacht ab sofort wieder selber. Es hat ja lange genug gedauert." Im Jahre 1938 hatten für elf lange Jahre die Eintragungen geendet. Besonders vermerkt wird in den Entstehungsjahren, dass am Weiberdonnerstag zum fröhlichen Möhnentreiben keine Männer zugelassen waren. Als sich keine weiblichen Musikerinnen fanden, steckte die von 1925 bis 1948 amtierende Obermöhn Paula Bröhl kurzerhand die "Kerle" in Frauenkleidung und rette die Situation. Musiker waren im Jahre 1985 auch der Grund, dass die Möhnen um Aufnahme als Corps in die Brohler „Narrenzunft“ baten. Die Kosten für Musik sowie die Miete der Halle konnten nicht mehr allein getragen werden. Die Männer zeigten sich trotz des seit Jahrzehnten auf sie hernieder prasselnden Spottes der Möhnen großzügig und stimmten dem Ansinnen zu. Eine "Männerkapelle" ist daher heute auch am Möhnenfastelovend kein Problem mehr. Von 1949 bis 1986 wechselte das Ehrenamt der Obermöhn mehrfach. Tilla Alfter, Lisbeth Wilbert, Antonia "Tön" Bins, Mathilde Solf, Metha Nonn-Hoffmann und ab 1986 Ingrid Fuchs leiteten die Möhnenschar.

Siehe auch

Sessionsauftakt der Rheinschienen-Möhnen