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Nadine Kreuser

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Nadine Kreuser (* etwa 1996) absolvierte bereits im Alter von 20 Jahren eine Ausbildung beim Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V. und begleitete als jüngste Hospizbegleiterin des Vereins bereits mehrere Menschen – bis zuletzt (Stand: Oktober 2019). Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zeichnete die junge Frau von der Ahr im Herbst 2019 für ihr Ehrenamt in der Hospizarbeit und Palliativversorgung mit einer Anerkennungsurkunde aus - als einer von insgesamt 95 jungen Ehrenamtlern in der Hospizbewegung bundesweit. Bereits in der Schule wurde Nadine Kreuser auf die Hospizarbeit aufmerksam – durch ein Buch über selbstbestimmtes Leben. „Der Lehrer hat uns damals die Wahl gelassen zwischen drei Büchern. Die anderen, davon eins über Menschenrechte, wurden es nicht. Dafür votierte die Klasse mehrheitlich für ein Sachbuch mit Fallbeispielen zu aktiver und passiver Sterbehilfe, zum freiwilligen Verzicht von Menschen am Ende ihres Lebens auf Nahrung und mehr“, so Nadine Kreuser. Anfang 2016 bewarb sie sich beim Hospiz-Verein um die Ausbildung. „Mir war bewusst, dass ich dafür sehr jung war, aber die Gespräche mit den Verantwortlichen sind sehr gut gelaufen, und ich habe positive Resonanz bekommen. So kam ich in die ehrenamtliche Hospizarbeit.“ Vorher kannte sie bereits die Palliativstation im Krankenhaus „Maria Stern“ Remagen, auf der ihr Großvater starb. Ihr Vater starb unerwartet, kurz nachdem sie die Hospizbegleiter-Ausbildung beendet hatte. Die Ausbildung habe ihr dann auch geholfen, das Geschehene zu verarbeiten.[1]


Vita

Nadine Kreuser wohnt in Ahrweiler. Seit 2015 studiert sie in Bonn katholische Theologie und Jura. Für die Zeit nach ihrem Magisterabschluss im Jahr 2020 denkt sie darüber nach, ein Zweitstudium in Psychologie anzuschließen und später im Hospizwesen zu arbeiten.

Weblink

facebook.com: Nadine Kreuser

Fußnoten

  1. Quelle: Zu jung für die Hospizarbeit? 23-Jährige beweist das Gegenteil, rhein-zeitung.de, 9. Oktober 2019