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Pfahlsmühle Ahrweiler

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Die Pfahl'sche Mühle oder Pfahlsmühle westlich des Obertores und der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik war die größte bürgerliche Mühle in Ahrweiler


Standort

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Chronik

Der Heimatforscher Jakob Rausch schrieb 1965 über die Pfahlsmühle:

Ursprünglich war sie auch eine Arenbergische Herrenmühle, ging aber schon im Anfang des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Müllersfamilie Pfahl über. Dies älteste Ahrweiler Müllergeschlecht führte auch ein Wappen. Als „redendes" Wappen hält ein steigender Löwe einen senkrecht stehenden „Pfahl". Die Pfahlsmühle wurde im 19. Jahrhundert modernisiert, sie wurde in ihren Leistungen nur von der Lindenmühle übcrtroffen. Im Jahre 1888 geriet die Mühle in Brand. Die neugegründete Ahrweiler Feuerwehr bestand hier ihre erste Probe, und das Feuer wurde bald gelöscht. Die Mühle wurde nicht nur hergestellt, sondern auch wesentlich verbessert. Der Müller betrieb größere Viehzucht mit Bullenhaltung. Müller Pfahl stellte um die Jahrhundertwende auf dem großen Mühlengelände die erste Dampfdreschmaschine auf. Hier ließen die Ahrweiler Winzer ihr Getreide dreschen und teilweise auch mahlen, und so wuchs der Kundenkreis der Mühle. Die Pfahlsmühle überflügelte nun sogar die Lindenmühle. Im Jahre 1910 erscheint in den Mühlenakten Herr von Ehrenwall zunächst als Anpächter und nachher als Besitzer der „Pfahlsmühle". Die von Ehrenwall'sche Kuranstalt gebraucht die Wasserkraft zum Antrieb einer Turbine, die elektrische Energie erzeugt.[1]

Siehe auch

Portal "Mühlen"

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Jakob Rausch: Ahrweiler besaß zwölf Mühlen, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1965