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Remagener Paradies

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Schild an der Einfahrt zu Heinz Ervens „Paradies“
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Das Haus, das Heinz Erven und seine Frau einst bauten, wird im Frühjahr 2020 saniert.
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Das Remagener Paradies, ein gut sechs Hektar großes Gebiet an der Straße Am Paradies, wurde von 1948 bis zu dessen Tod 1993 von dem Öko-Pionier Heinz Erven als „Private biologische Versuchs- und Lehranstalt“ bewirtschaftet. Das Grundstück, auf dem Erven biologischen Anbau von Obst und Gemüse entwickelte, praktizierte und lehrte, ist in zwei Hälften unterteilt. Die westliche Hälfte wird von Ursula Venator und ihren Angehörigen und Freunden bewirtschaftet. Venator war einst Ervens „rechte Hand.“ Der östliche Teil, auf dem Ervens Haus, die Hochbeete, Gewächshäuser und ein Verkaufsschuppen standen, verwilderte nach Ervens Tod. Ein Einsiedler lebte dort unter selbst gebauten Verschlägen auf dem Grundstück zusammen mit zwei Schafen und ernährte sich von dem, was die Natur ihm bot. 2017 pachtete der Diplom-Biologe Christoph Vanberg das Gelände. Rund 150 Obst- und Nussbäume stehen auf der östlichen Hälfte – darunter viele alte Sorten, die es inzwischen selten geworden sind, darunter der Große Rheinische Bohnapfel, der Rheinische Krummstiel, Weißer Winter-Glockenapfel, Gellerts Butterbirne, Gräfin von Paris und die Frühe aus Trévoux. Auf dem Grundstück ist laut Flächennutzungsplan nur biologische Landwirtschaft zugelassen.[1]


Lage

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Fußnoten

  1. Quelle: Celina de Cuveland: Was wird aus dem Remagener Paradies? Neuer Pächter möchte Erbe von Heinz Erven hochhalten, in: Rhein-Zeitung vom 16. September 2017