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Kreissparkasse Ahrweiler

Schloss Brohleck

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Blick vom Aussichtspunkt Dicktberg-Häuschen auf Schloss Brohleck


Schloss Brohleck, auch Burg Brohleck oder Augustaburg genannt, ist ein aus dem Jahr 1891 stammender villenartiger Schlossbau oberhalb von Brohl. 1938 gehörte die Burg einer Münchner Bank und diente als Reichsführinnenschule des Reichsarbeitsdienstes (RAD). Im April 1942 diente das Schloss als Sammelpunkt für etwa 100 jüdische Bewohner des Kreises Ahrweiler vor ihrem Abtransport in die Konzentrationslager. Ab den 1950er-Jahren wohnten mehrere Brohler Familien in Mietwohnungen in dem Gebäude. Ab den 1970er-Jahren wurde das Schloss sich selbst überlassen, bevor es vom derzeitigen Besitzer renoviert wurde. Der Ostflügel des Hauses enthält noch wenige Reste der Burganlage. Seit 2006 wird vor und im Schloss Jahr für Jahr der Weihnachtsmarkt Brohl veranstaltet. Auf dem Vorplatz lag der Grabstein des Bertram von Metternich († 1639), kurkölnischer Amtmann zu Andernach.


Schloss Brohleck 1.jpg

Standort

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Weitere Bilder

Siehe auch

Weihnachtsmarkt Brohl

Mediografie

  • Joachim Gerhardt, Heinrich Neu, Edmund Renard und Albert Verbeek: Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Kreis Ahrweiler, Düsseldorf 1938, S. 213 f.
  • Matthias Röcke: Burgen und Schlösser an Rhein und Ahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler: ARE Verlag 1991, S. 32 f., ISBN 3-9802508-3-0
  • Alexander Thon, Stefan Ulrich: „... wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront“. Burgen am unteren Mittelrhein, Regensburg: Schnell & Steiner 2010, ISBN 978-3-7954-2210-3, S. 38-41.
  • Martin Schnitker: Der Glockenguss und die Glockenweihe in Brohl 2011. Agnus-Dei-Glocke wurde auf Burg Brohleck gegossen, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2013, Ahrweiler 2012, Seite 72

Weblinks