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Sportplatz Heimersheim

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Der Sportplatz „Im Bülland“ in Heimersheim befindet sich nördlich von Landskroner Festhalle und Grundschule. Hauptnutzer der Sportstätte sind die Spielgemeinschaft Landskrone Heimersheim, der Turnverein Landskron Heppingen und die Grundschule an der Landskrone Heimersheim.


Lage

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Chronik

Der Sportausschuss und Sportstättenbeirat des Kreises Ahrweiler beschloss im Oktober 2018 die Prioritätenliste für Fördermittel des Landes im Bereich Spiel und Sport für das Jahr 2019. Die Sanierung des Heimersheimer Sportplatzes wurde dabei ganz nach oben auf die Liste der Projekte gesetzt, für die der Kreis Ahrweiler Förderung beantragt. Denn die Kreisstadt hatte für den Sportplatz Förderbedarf angemeldet. Dort soll eine 100 Meter Laufbahn mit Sprunggrube entstehen. Geplant ist außerdem, den Bolzplatz auf den Sportplatz zu verlagern und das Gelände einzufrieden. Die Stadt schätzt die Gesamtkosten des Projektes auf etwa 1,2 Millionen Euro.[1] Der Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler stellte in einer Sitzung im Dezember 2018 650.000 Euro für die Sportplatz-Modernisierung in den Haushalt der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler für das Jahr 2019 ein.[2]

Am 29. Juni 2020 beschloss der Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler in einer Sitzung in der Landskroner Festhalle den Umbau des in die Jahre gekommenen und nicht mehr zeitgemäßen Platzes. „Nach bisheriger Planung kann es noch im Herbst 2020 mit den Umbauarbeiten des mit Asche belegten Tennenplatzes losgehen, und im Mai 2021 können dann bereits die ersten Trainingsstunden und Punktspiele auf dem neuen, mit Quarzsand und Kork verfüllten Kunststoffrasen stattfinden“, berichtete die Rhein-Zeitung am 1. Juli 2020. Aber nicht nur Fußball, auch andere Sportarten sollen dann dort möglich sein. Auf der Ostseite des Platzes nahe dem Umkleidegebäude sollen nämlich als Ersatz für den Bolzplatz auf der anderen Straßenseite ein öffentlich nutzbares Kleinspielfeld, eine 100-Meter-Laufbahn mit Tartanbelag entlang der südlichen Grenze des Sportplatzgeländes sowie westlich des großen Spielfeldes eine Sprung- und Kugelstoßanlage gebaut werden. Auch der Bau einer Beregnungsanlage ist vorgesehen. Nach Berechnungen der Planungsgesellschaft Dr. Matthias und Moors aus Taunusstein kostet der Umbau insgesamt etwa 1,13 Millionen Euro. Die Stadt rechnet mit einem Landeszuschuss von 189.000 Euro aus Mitteln der Sportförderung und weiteren 18.000 Euro Zuschuss für eine neue Beleuchtungsanlage. 100.000 Euro steuert die Spielgemeinschaft Landskrone Heimersheim als Hauptnutzer des Platzes bei, weitere 7000 Euro gibt es vom Turnverein Landskron Heppingen für die vor allem von ihr gewünschte Kugelstoßanlage. Die Stadt will ihren Beitrag vor allem durch den Verkauf des Bolzplatzgeländes finanzieren, wo ein neues Baugebiet geplant ist.[3]

„Ein lang gehegter Wunsch der Fußballer und Sportler aus Heimersheim geht in Erfüllung“, berichtete die Rhein-Zeitung am 17. November 2020, „sie müssen bald nicht mehr auf Asche spielen und trainieren. Zu Staubschlachten ausartende Fußballspiele bei längerer Trockenheit oder Schlammschlachten bei Regen gehören der Vergangenheit an.“ Die kurz zuvor von der Firma Strabag Sportstättenbau GmbH aus Lünen begonnenen Umbauarbeiten sollen, abhängig vom Wetter, spätestens im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein.[4]

Fußnoten

  1. Quelle: Platz eins: Sportplatz in Heimersheim – Kreisausschuss und Sportstättenbeirat legen Prioritätenliste für Fördermittel des Landes fest, in: Rhein-Zeitung vom 20. Oktober 2018
  2. Quelle: Frieder Bluhm: Investitionen in nie da gewesener Höhe geplant – Haushalte 2019 bis 2022 weisen Rekordausgaben aus – Schuldenstand wird sich erheblich erhöhen - Abgaben bleiben stabil, in: Rhein-Zeitung vom 14. Dezember 2018
  3. Quelle: Jochen Tarrach: Staubige Aschezeit ist bald vorbei – Stadtrat brachte Millionenprojekt für den Sport in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf den Weg, in: Rhein-Zeitung vom 1. Juli 2020
  4. Quelle: Jochen Tarrach: Traum der SG Landskron geht in Erfüllung – Staub- und Schlammschlachten sind künftig Vergangenheit: Sportplatz in Heimersheim bekommt modernen Kunstrasen, in: Rhein-Zeitung vom 17. November 2020