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Städtenetz „Mitten am Rhein“

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Das Städtenetz „Mitten am Rhein“ wurde im Januar 2018 gegründet. Die elf beteiligten Kommunen von beiden Seiten des Rheins von Koblenz im Süden bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen im Norden wollen im Rahmen dieser Zukunftsinitiative bis Ende 2021 Strukturen und Projekte auf den Weg bringen.


Chronik

Die Idee zur Gründung der Initiative wurde geboren, nachdem entschieden worden war, diese elf Rheinanliegerkommunen nicht in die Bundesgartenschau 2031 einzubeziehen. Zuvor hatten sich die Kommunen dafür stark gemacht, die Buga im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal von Bingen bis Koblenz bis an die Landesgrenze zu erweitern. „Die Absage bestärkte die betroffenen Kommunen nur noch mehr darin, sich nicht als abgehängter Verlierer mit der Entscheidung abzufinden, sondern ein geschärftes, zukunftsgerichtetes Profil bilden zu müssen“, berichtete Marion Monreal vom General-Anzeiger (GA) von der Auftaktveranstaltung am Freitag, 13. April 2018, im Rheinhotel 4 Jahreszeiten in Bad Breisig. „In Zeiten des demografischen und digitalen Wandels, gesellschaftlicher Umbrüche und neuer globaler Herausforderungen müssen sich die Kommunen zukunftsfest als attraktive Standorte aufstellen“, sagte Innenminister Roger Lewentz bei diesem Treffen. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Kooperation mit 855.000 Euro bis Ende 2021. „Das Geld diene jedoch nicht etwa der Finanzierung von infrastrukturellen Investitionen in den jeweiligen Gebietskörperschaften, sondern der Entwicklung einer gemeinsamen Idee in eine von allen getragene Zusammenarbeit“, hieß es im GA weiter. „Seien sie sich einer Begleitung durchs Land über zehn bis 15 Jahre sicher“, sagte Innenminister Lewentz, „ich bin sicher, dass Ihr Netzwerk eine Erfolgsstory wird.“ Bei der Auftaktveranstaltung unterzeichnete Innenminister Roger Lewentz mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz, Unkel, Vallendar und Weißenthurm sowie der Städte Remagen, Sinzig, Andernach, Bendorf und Neuwied sowie dem Beratungsbüro SWECO aus Koblenz die Kooperationsvereinbarung des sogenannten Städtenetzes. „Das Verbinden von Wohnen und Arbeiten in der Region „Mitten am Rhein“, verbunden mit einer hohen Lebensqualität, das ist das, was wir haben und ausbauen müssen“, sagte Bernd Weidenbach. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, und der ehemalige Bad Hönninger VG-Bürgermeister und spätere Neuwieder Kreisbeigeordnete Michael Mahlert gingen gemeinsam die ersten Schritt. Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Guido Ernst war 2016 ein erstes Gespräch zustande gekommen. Die Kommunen wollen anlässlich ihrer Zukunftsinitiative – der Auftakt war im Januar 2018 in der Mainzer Staatskanzlei mit der Übergabe des Förderbescheides – bis Ende 2021 Strukturen und Projekte auf den Weg bringen.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Marion Monreal: Zukunftsinitiative: Elf Kommunen am Rhein wollen gemeinsames „Städtenetz“, general-anzeiger-bonn.de vom 14. April 2018