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Bernd Weidenbach

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Bernd Weidenbach (* 1960 in Oberdürenbach) ist - wie sein Vorgänger Hubert Busch - in Personalunion Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Bad Breisig. Mit 58,42 Prozent der Stimmen gewann Weidenbach am 13. Juni 2004 das Rennen um den Bürgermeisterstuhl im Rathaus von Verbandsgemeinde und Stadt gegen den SPD-Landtagsabgeordneten Bernd Lang.


AW-Landrat Dr. Jürgen Pföhler (v.r.) überreichte Bernd Weidenbach im Oktober 2015 eine Dankurkunde der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer für 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst.

Kontakt

E-Mail info@bernd-weidenbach.de

Vita

Im Alter von 15 Jahren begann Bernd Weidenbach in der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (1975 bis 1978) und schloss sein Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz in Mayen als Diplom-Verwaltungswirt ab (1978 bis 1981). In der Verbandsgemeindeverwaltung lernte Weidenbach auch seine spätere Ehefrau Bettina kennen; als sie 21 waren, heirateten die beiden. In der Verwaltung der VG Brohltal (1975 bis 2004) begann Weidenbach als Sachbearbeiter für Beiträge und anschließend für den Haushalt, wurde Leiter der Schul- und Sozialabteilung und danach Leiter der Finanzabteilung. Von 1995 bis 2004 war er Büroleitender Beamter und Geschäftsführer der Brohltal-Eisenbahn GmbH. Seit 2004 und bis heute ist er Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig; bis 2014 war Weidenbach zugleich Bürgermeister der Stadt Bad Breisig.[1]

Am Sonntag, 11. März 2012, kandidiert Weidenbach erneut für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Breisig. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung der CDU-Ortsverbände Bad Breisig/Brohl-Lützing wurde der Amtsinhaber für eine zweite Wahlperiode von acht Jahren bis 2020 nominiert. 47 der 48 Wahlberechtigten stimmten für den Kandidaten. Bei der Mitgliederversammlung zog Weidenbach Bilanz seiner Arbeit. Die Rhein-Zeitung berichtete:

Sie habe heute einen behördenverbindlichen Flächennutzungsplan, die Überplanung der Goldenen Meile sei im Verfahren, das Feuerwehrwesen sei neu und gut organisiert, die Gerätehäuser seien bedarfsgerecht, das leidige Thema Feuerwehrhaus für Bad Breisig sei aufgegriffen und die Fahrzeug-Beschaffung mit klarer Struktur versehen. Beide Grundschulen hätten ein breit gefächertes Angebot, die Räumlichkeiten seien gut, das Zukunftskonzept steht.[2]

Als anstehende Aufgaben führte Weidenbach unter anderem, wie die Rhein-Zeitung schrieb, auf:

...die Realisierung der Wasserschutzgebiete unter Erhaltung der Betriebe im Stadtgebiet und in der Goldenen Meile. Weiter: Die Umsetzung der „Jahrhundertprojekte“ Brücke Bad Breisig-Nord und Beseitigung der Bahnübergänge in Brohl, die Ansiedlung von Betrieben in der Goldenen Meile, die er als „letzte Chance auf neue Gewerbesteuerzahler in der Verbandsgemeinde“ bezeichnete.

Die Stadtsanierung Bad Breisig und die Dorferneuerung in Oberbreisig, Rheineck, Brohl-Lützing, Gönnersdorf und Waldorf hätten "in der Agenda von Bernd Weidenbach vordere Plätze."

Am Sonntag, 11. März 2012, wurde Weidenbach als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig wieder gewählt worden. 92,8 Prozent der Wähler stimmten für den zu dieser Zeit 52-Jährien, 7,2 Prozent gegen ihn. Die Wahlbeteiligung lag bei 29,9 Prozent: 3062 der insgesamt 10.303 Wahlberechtigten machten ihr Kreuz. Bei Weidenbachs erster Wahl im Jahr 2004 machten 58,2 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht gebrauch. Damals fielen allerdings Bürgermeister- und Kommunalwahl auf den selben Wahltag.[3]

Bei der Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt Bad Breisig im Rahmen der Kommunalwahl 2014 werde er nicht mehr für eine mögliche dritte Amtszeit kandidieren. Das bestätigte der zu dieser Zeit 53-jährige Bernd Weidenbach, der seit der Kommunalwahl 2004 beide Ämter bekleidete, im November 2013 der Rhein-Zeitung (RZ). Während Weidenbach das Amt des VG-Bürgermeisters hauptamtlich bekleidete, war er ehrenamtlich Stadtbürgermeister. In Bad Breisig war es bis dahin Tradition, dass beide Ämter von derselben Person bekleidet werden. Grund für seine Entscheidung seien das "rauer gewordene Klima im Stadtrat, vor allem aber die "riesigen, kräfte- und zeitraubenden Zukunftsaufgaben" von Stadt und Verbandsgemeinde Bad Breisig (VG): "Ich habe das Verantwortungsbewusstsein zu erkennen, dass die Fülle der Aufgaben nicht von einer Person in der nötigen Tiefe für VG und Stadt bewältigt werden kann", sagte Weidenbach. Wichtige Aufgaben auf VG-Ebene seien, die Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig zu einem modernen Dienstleistungszentrum weiterzuentwickeln, die öffentlichen Strukturen der demografischen Entwicklung anzupassen und die VG in kostensparende Kooperationen zu führen. Auf der Stadt Bad Breisig lasteten die arg angeschlagenen Römer-Thermen und eine schwierige Haushaltslage. Weidenbach stellt aber klar: "Ich bin als VG-Bürgermeister auch weiter verantwortlich für die Stadt und laufe nicht vor den Fragestellungen davon." Eine große Rolle bei seiner Entscheidung habe auch die geplatzte "Koalition der Vernunft" aus CDU, SPD und FWG gespielt. Weidenbach gegenüber der RZ: "Dass es die nicht mehr gibt, hat das Abstimmungsverhalten der SPD zu den Haushalten und den Nachtragshaushaltsplänen gezeigt." Seit zwei Jahren sei der Gegenwind, den die Sozialdemokraten erzeuge, wieder deutlich intensiver. Weidenbach: "Ich gehe den Weg ins parteipolitische Gezänk nicht mit. Ich bin gewählt worden als jemand, der versprochen hat, für alle da zu sein."[4]

Mediografie

Weblink

http://www.bernd-weidenbach.de

Fußnoten

  1. Quellen: Rhein-Zeitung vom 29. Februar 2012 und Bernd Weidenbach feiert 40-jähriges Dienstjubiläum, Pressemitteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 9. Oktober 2015
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 5. November 2011
  3. Quelle: rhein-zeitung.de vom 11. März 2012
  4. Quelle: Jan Lindner: Bad Breisig: Weidenbach kandidiert 2014 nicht mehr, rhein-zeitung.de vom 27. November 2013