Ursula Warlich

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Stefan und Ursula Warlich aus Bad Neuenahr-Ahrweiler gehörten zu den Ersten, die im Herbst 2021 in die Tiny-House-Siedlung Ringen einziehen konnten. Sie wollen im Tiny House bleiben, bis ihr direkt an der Ahr stehendes eigenes Haus, das beim Ahr-Hochwasser vom 14./15. Juli 2021 schwer beschädigt wurde, saniert ist. Der SWR berichtete, nachdem das Ehepaar sein Tiny House bezogen hatte:

Die Erinnerungen an die Flutnacht sind bei Ursula und Stefan Warlich immer noch präsent: „Das Wasser schoss vorne rein und hinten wieder raus“, erzählt Ursula Warlich. Bei dem Versuch, ihr Hab und Gut zu retten, verletzte sich ihr Mann zwar am Bein, sonst seien sie aber körperlich unversehrt. Im Erdgeschoss befanden sich das Wohnzimmer, das Büro, die Küche, das Esszimmer und der Vorratsraum der Warlichs. Bei der Flut sind nicht nur die Möbel kaputtgegangen oder weggespült worden, auch alle wichtigen Dokumente und etliche Fotoalben und Erinnerungsstücke. Erst sei nicht klar gewesen, ob das Haus einstürzen würde, doch zum Glück der Warlichs konnte es erhalten werden. Aktuell wird es saniert. Bis das Haus allerdings wieder bezugsfertig sein wird, dauert es noch. Die Warlichs hoffen, im nächsten Jahr Weihnachten wieder in ihrem alten Haus feiern zu können. Dieses Jahr erfreuen sie sich an dem Weihnachtsbaum, der auf der auf ihrer Terrasse vor dem Tiny House steht. Drinnen ist kein Platz dafür. Aber die Warlichs sind erfinderisch: „Wir stellen den Baum einfach vor eines der großen Fenster. Dann haben wir was davon und die Nachbarschaft auch,“ meint Stefan Warlich.[1]

Mediografie[Bearbeiten]

„Wir sind mehr als zufrieden!“: So lebt ein Bad Neuenahrer Ehepaar im Tiny House, blick-aktuell.de, 18. Dezember 2021

Fußnoten