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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Anne-Marie Kreier

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Die Gastwirtin Anne-Marie Kreier ("Annemie") († 2014) aus Sinzig vermachte ihr gesamtes Erbe je zur Hälfte dem Verein Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung - Kreisverband Ahrweiler e.V. und dem Verein Tier- und Naturfreunde "Schwanenteich" e.V.. Zum Erbe zählten die Gastwirtschaft "Rheinschenke" am Privatweg 8 gegenüber dem heutigen Kaufland Sinzig samt Inventar sowie etwas Bargeld und ein alter Mercedes Benz. Den Ausschlag für diese Entscheidung gab wohl, dass einige von der Lebenshilfe betreute Menschen mit Behinderung als Stammgäste von Anne-Marie Kreier regelmäßig in der Gaststätte Kaffee tranken. Ca. 20122 schloss die fast 80-jährige Annemie Kreier die Gaststätte, die sie von ihren Eltern, dem Ehepaar Ockenfels, übernommen hatte. Das Ehepaar hatte die "Rheinschenke" nach dem Krieg gegenüber einem Bims verarbeitenden Betrieb als einzige Gaststätte östlich der Linke Rheinstrecke eröffnet. „Annemarie war genauso lebensfroh wie ihre Mutter – dafür war sie bei ihren Gästen beliebt“, sagte der Heimatforscher Heinz Schmalz der Rhein-Zeitung. Nach der Schließung wohnte Anne-Marie Kreier noch eine Zeit lang in dem Gebäude, bevor sie in ein Seniorenwohnheim zog, wo sie Ende 2014 kinderlos verstarb. In ihrem Testament aus dem Jahr 2012 hatte sie zwar ihren Lebensgefährten als Erben eingesetzt. Nachdem er im Spätsommer 2014 verstorben war, änderte sie ihr Testament.[1]


Mediografie

Andrea Simons: Flohmarkt in Gedenken - "Ein Stück von Annemarie", general-anzeiger-bonn.de vom 10. März 2015

Fußnoten

  1. Quelle: Judith Schumacher: Unverhoffte Erbschaft erfreut und überrascht - Sinzigerin vermachte ihr Hab und Gut der Lebenshilfe sowie Tier- und Naturfreunden, in: Rhein-Zeitung vom 12. Februar 2015