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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Frank Müller (Kalenborn)

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Neben seinem Beruf als Garten- und Landschaftsbauer mästet Frank Müller auf einer Streuobstwiese hinter seinem Hof in Kalenborn Gänse zum Verkauf an Privatkunden, Metzgereien und zwei Bauernlädchen. Zum Saisonbeginn im November 2014 hatte er 350 Gänse. Zwischen Martinstag und Weihnachten schlachtet er jede Woche. Sein Vater Helmuth Müller, setzte auf Geflügel und Kaminholz, als er ca. 1990 sein Milchvieh abschaffte. "Gänse zu züchten, das war für Helmuth Müller damals ein Weg, seinen Betrieb so umstrukturieren, dass er im Dorf bleiben konnte", hieß es in einem Bericht der Rhein-Zeitung vor dem Martinsfest 2014 über den Müller-Hof, "wäre er bei Milchviehhaltung geblieben, hätte er sich vergrößern und aussiedeln müssen, um überleben zu können." Die Gänsemast beginnt bei den Müllers jährlich im Juni. Die RZ berichtete:

Die noch gelben Gössel bleiben eine Woche im Stall, bevor sie nach draußen dürfen. Den Weg zwischen Weide und Stall lernen sie schnell. Er gehört zum täglichen Ritual. Denn abends müssen die Tiere wieder hereingeholt werden. Sonst haben die Füchse leichtes Spiel. Arbeitsteilung herrscht bei der Verarbeitung der Vögel. Helmuth Müller schlachtet, sein Sohn rupft und Schwiegertochter Ariane nimmt sie aus.[1]


siehe auch

Portal "regionale Produkte"

Mediografie

Ute Hagmann: Weihnachten schauen die Gänse in die Röhre - Auf Helmuth Müllers Hof in Kalenborn leben 500 Tiere - Sie bekommen Getreide und Grünfutter, general-anzeiger-bonn.de vom 21. Dezember 2001

Fußnoten

  1. Quelle: Beate Au: Gänse ab Hof: Nischenprodukt kommt gut an, rhein-zeitung.de vom 5. November 2014