Friedhelm Brandau

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Friedhelm Brandau aus Sinzig hat, ebenso wie Manfred Gappe, am Standort der ehemaligen Terra-Sigillata-Manufaktur Sinzig römische Keramiken gesammelt. Hildegard Ginzler berichtete im General-Anzeiger:

Brandau erinnert sich Ende der 1960er an „so viele Leute auf dem Feld“. Alle steckten etwas ein und trugen es fort. „Ich habe die Dinge nachher teilweise auf dem Trödelmarkt gesehen, das hat mich geärgert.“ Zudem beobachtete er, dass der Aushub von Baggerarbeiten an der Panzerstraße in die Kiesgruben ging.[1]

„Nicht für sich wollten die Männer sammeln, sondern die Stücke verfügbar machen, um Kulturhistorie zu vermitteln“, so Ginzler. Über das, was sie auflasen, hätten Brandau und Gappe mit kaum jemanden gesprochen - aus Sorge, Begehrlichkeiten an falscher Stelle zu wecken. Brandau baute sogar einen Ofen, in dem er mit Gappe Ware nachbrannte. Ihre Lesefunde schenkten sie schließlich der Liebenstein-Gesellschaft in Koblenz, die etwa mit städtischen und Landeskultureinrichtungen kooperiert, wie der GDKE, die sie dem Heimatmuseum der Stadt Sinzig anbot.

Fußnoten