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Haus Schönberg (Sinzig)

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Beim Haus Schönberg an der Koblenzer Straße 103-109 in Sinzig handelt sich um eine herrschaftliche Villa mit angrenzendem Vierflügel-Hof. Die Gesamtanlage steht unter Denkmalschutz.


Standort

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Chronik

Im Februar 1919 war der Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg noch ganz frisch, die Friedensverhandlungen von Versailles liefen noch, und das Rheinland war von Truppen der Siegermächte besetzt. In den damaligen Kreis Ahrweiler kamen Amerikaner, mit ihrem Chef, Brigadegeneral Douglas MacArthur. Er machte Sinzig zu seinem Hauptquartier und wählte sich das Haus Schönberg der Familie Heuser bis April 1919 als seinen Wohnsitz. Da MacArthur eine Schädigung durch Gaseinsatz auskurieren musste, pflegte ihn die Tochter des Hauses, die Rot-Kreuz-Schwester Herta Heuser. Zwischen den beiden entwickelte sich eine Romanze. Die Bewohner von Sinzig und umliegenden Dörfer mussten zu dieser Zeit 2700 US-Soldaten versorgen. Eine englischsprachige Zeitung mit Verlagsort Sinzig erschien damals regelmäßig, gedruckt bei Walterscheid an der Mühlenbachstraße. Soldaten aus Alabama spielten damals in Sinzig Jazz – lange bevor sich diese Musik in den USA und dann in Europa durchsetzte. Aber MacArthur heiratete eine Amerikanerin und Herta Heuser den aus Russland stammenden Adligen von Werefkin. Sie lebte erst in Berlin und dann in Rom. Sie starb 1967 im Alter von 70 Jahren.[1]

Weitere Fotos

Siehe auch

Haus Schönberg (Holzweiler)

Mediografie

Richard Volk: MacArthur in „dear old Sinzig“. Das Haus Schönberg als Hauptquartier des U.S.-Generals 1918/19, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2018, S. 192-198

Weblink

Wikipedia: Douglas MacArthur

Fußnoten