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Johannes Josef Ockenfels

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Inschriftentafel auf dem an der katholischen Pfarrkirche „St. Laurentius“ in Oberwinter stehenden Grabkreuz
Letzte Ruhestätte von Johann Josef Ockenfels und anderen Oberwinterer Pfarrern auf dem Friedhof Oberwinter

Der aus dem St.-Thomas-Hof stammende Johannes Josef Ockenfels (* 29. Dezember 1856 in Bodendorf, † 18. Juli 1913 in Oberwinter), Bruder von Heinrich Bartholomeus Ockenfels und Cousin von Anna Catharina Hubertine Giesen, war von 1902 bis 1913 Pfarrer in Oberwinter und von 1901 bis 1912 Präses des Katholischen Junggesellenverein Oberwinter 1847 e.V..[1]


Vita

Johannes Josef Ockenfels wurde im heutigen Gehöft Heinz Giesen, Hauptstraße 102 (St.-Thomas-Hof Bad Bodendorf), in Bodendorf geboren. Wegen des Kulturkampfes[2], der Auseinandersetzung zwischen dem Reich und dem Heiligen Stuhl, studiert er im Ausland, in Innsbruck. Dort wurde er am 4. Juli 1880 ordiniert. Seine Primiz ist jedoch unter großer Anteilnahme der Gemeinde in Bodendorf gefeiert worden – obwohl die Bodendorfer Pfarrstelle wegen des Kulturkampfes von 1874 bis 1885 nicht besetzt war. Nach seelsorgerischer Tätigkeit am kaiserlichen Hof in Wien, so die Familienüberlieferung, wurde er 1887 Kaplan in Trier. Von 1889 an war er Pfarrer in Bretzenheim a. d. Nahe. Im Jahr 1902 schließlich wurde er Pfarrer in Oberwinter, wo er am 18. Juli 1913 starb.[3]

Fußnoten

  1. Quelle: jgv-oberwinter.de: Präsides des Kath. Junggesellenvereins Oberwinter 1847 e.V., gesehen am 2. Januar 2014
  2. Siehe: Wikipedia: Kulturkampf
  3. Quelle: Karl-August Seel: Ein Bild erzählt Bodendorfer Geschichte, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2003