Konrad Adenauer

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Buchcover
Bundeskanzler Konrad Adenauer (rechts) und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle am 5. Juli 1963 im Garten der Residenz des französischen Botschafters auf Schloss Ernich.

Aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen versteckte sich Konrad Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln, † 19. April 1967 in Rhöndorf) 1933/1934 sowie erneut im Jahr 1935 als „Bruder Konrad“ in der Benediktinerabtei Maria Laach vor den Nazis, nachdem sie ihn im April 1933 vom Dienst als Oberbürgermeister der Stadt Köln suspendiert und im Juli entlassen hatten. Als Hitler im Februar 1933 Köln besuchte, hatte Adenauer Hakenkreuzfahnen von der Deutzer Brücke entfernen lassen. Denn Abt Ildefons Herwegen, der von 1913 bis 1946 der Abtei vorstand, war ein Schulfreund Adenauers. Im Jahr 2019 zeigte die Abtei eine Ausstellung zu Adenauers Zeit in der Abtei. Hingucker der Ausstellung war ein Nachbau der im nichtöffentlichen Bereich des Klosters liegenden Zelle Adenauers mit originalen Möbeln. Auch das Grammophon, das Adenauer der Abtei zum Abschied schenkte, wurde gezeigt.[1]


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Mediografie

Weblink

Wikipedia: Konrad Adenauer

Fußnoten

  1. Siehe: Günther Schmitt: Konrad Adenauer und die Abtei Maria Laach – Ausstellung im Klosterforum zeigt Beziehungen des ersten Bundeskanzlers zum Kloster am größten Eifelmaar, in: General-Anzeiger vom 1. Juni 2019
  2. siehe auch: Auf den Spuren Konrad Adenauers in Maria Laach: Was wurde aus dem Familienmensch in der Isolation?, blick-aktuell.de, 21. Juni 2021