FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Kreissparkasse Ahrweiler

Leo-Stausberg-Grundschule Brohl

Aus AW-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Leo-Stausberg-Grundschule Brohl ist nach einem ihrer früheren Schulleiter benannt. Leo Stausberg leitete sie von 1949 bis 1965. Im Oktober 2009 wurde die Schule von 78 Kindern in fünf Klassen besucht. Das Einzugsgebiet umfasst die Orte Brohl und Niederlützingen. Die benachbarte Sporthalle Brohl ist zugleich Schulturnhalle der Leo-Stausberg-Schule.


Die Westfassade.
Die Ostfassade.
Am ehemaligen Haupteingang.

Anschrift und Standort

Quellenstraße 15

56656 Brohl

Die Karte wird geladen …

Kontakt

Schulleitung

Tatjana Massion (ab August 2015)

Lehrerkollegium[1]

Chronik[2]

Die Geschichte der Schule beginnt mit der Grundsteinlegung für das Gebäude der Volksschule Brohl am jetzigen Standort im Jahr 1923. Das mit Tuffstein verklinkerte Gebäude entstand im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Mit dem Bau der Turnhalle auf dem Schulhof wurde die Schule 1972 erweitert. Durch die Schulreform von 1973 erfolgte die Umordnung in eine ein- bzw. zweizügige Grundschule, die im Jahr 1976 mit der Grundschule Niederlützingen zusammengelegt wurde. Ihren heutigen Namen erhielt die Schule erst 1993 anlässlich des 70-jährigen Schuljubiläums. Im Jahr 1997 wurde die Schule durch die Errichtung eines Anbaus erneut erweitert.

1923: Grundsteinlegung für das Gebäude der Volksschule Brohl am heutigen Standort

1972: Bau der Turnhalle auf dem Schulhof

1973: Schulreform – Einführung der Grund- und Hauptschule als Schulform. „Für die Volksschule Brohl-Lützing bedeutet dies eine Umordnung in eine ein- bzw. zweizügige Grundschule … Auch die Kinder des 3. und 4. Schuljahrs aus Brohl-Lützing 2 (Niederlützingen) werden vom 1. Februar an in Brohl unterrichtet.“ (Zitat aus der Schulchronik)

1976: Zusammenlegung der Grundschulen Brohl und Niederlützingen

1992: Gründung des Fördervereins der Leo-Stausberg-Grundschule Brohl

1993: Anlässlich des 70-jährigen Schuljubiläums erhielt die Grundschule ihren Namen „Leo-Stausberg-Schule“. Eltern und Schüler konnten aus einer Liste von Namensvorschlägen wählen.

1997 Errichtung des Anbaus

Der Verbandsgemeinderat Bad Breisig beschloss im November 2016 einstimmig die Einleitung eines Prüfverfahrens, bei dem ermittelt werden soll, ob aus der Leo-Stausberg-Schule eine Ganztagsschule werden kann. Dazu müssen Eltern befragt werden und mindestens 36 Kinder verbindlich für die Ganztagsschule anmelden. Die Entscheidung über die Umwandlung in eine Ganztagsschule trifft das Land. Falls die Leo-Stausberg-Schule zur Ganztagsschule wird, geht sie in die Trägerschaft des Landes über. Die Verbandsgemeinde wurde dann Trägerkosten in Höhe von 24.000 Euro jährlich sparen. Im Schuljahr 2016/17 wird die Schule von 74 Kindern in vier Klassen besucht. Bis zum Schuljahr 2021/22 steigt die Schülerzahl nach einer Prognose der Verbandsgemeindeverwaltung auf 104 Kinder in sechs Klassen. Bereits im Herbst 2016 war die Nachfrage nach Übermittagsbetreuung größer als die zu dieser Zeit 45 angebotenen Plätze: 54 Anträge lagen vor, davon 48 Anträge auf Einnahme des Mittagessens.[3]

Im Rahmen des Qualifizierungsprozesses für die Mittagsverpflegung an Schulen nahm die Leo-Stausberg-Schule am landesweiten Projekt „Schule isst besser“ teil und beschäftigt sich intensiv mit der Qualität der Schulverpflegung. „Kürzlich absolvierte die Schule ihr zweites Audit und konnte nicht nur mit abwechslungsreichem und gesundem Essen, sondern auch mit den äußeren Rahmenbedingungen, welche zu einer angenehmen Essatmosphäre beitragen, überzeugen“, berichtete die Rhein-Zeitung am 22. Februar 2018. Der Essensraum der betreuenden Grundschule hatte im Vorfeld einen neuen Anstrich erhalten. Und auf einer Wand ist eine große Ernährungspyramide zu sehen. Außerdem wurde farbenfrohes Mobiliar angeschafft, das den Raum freundlicher wirken lässt. Eine Lärmampel signalisiert den Kindern, wenn der Geräuschpegel im Raum zu hoch wird. Weil die Leo-Stausberg-Schule sämtliche Bedingungen erfüllte, wurde sie vom Ministerium für Umwelt, Ernährung und Forsten mit einem zweiten Stern ausgezeichnet.

Schulleiter

1905–1919 Johann Jakobs

1919–1946/47 Josef Weiler (Brohl)

1949–1965 Leo Stausberg

1965–1970 Willi Sohn

1970–1973 Edgar Stein

1973–1976 Hugo Zimmermann

1976–1991 Gertrud Haas

1991–2005 Gerda Heinekamp

Februar 2005 bis Juli 2015 Margit Bieler

seit August 2015 Tatjana Massion

Mediografie

Bahn in Bildern: Brohler Kulturverein und Brohltalbahn präsentieren Werke von Grundschülern, general-anzeiger-bonn.de vom 30. Oktober 2014

Weblink

http://www.leo-stausberg-schule.de

Fußnoten

  1. Quelle: Website der Schule, gesehen am 27. November 2012
  2. Die tabellarische Schul-Chronik und die Liste der Schulleiterinnen und Schulleiter wurden am 27. November 2012 von der Website der Schule übernommen
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 2. Dezember 2016