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Max Funke

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Der Unternehmer und Erfinder Max Funke (* 31. Juli 1895 in Weida/Thüringen; † 24. August 1980 in Düsseldorf) gründete im Dezember 1951 in Adenau mit Unterstützung eines Kommanditisten die Max Funke Kommanditgesellschaft Spezialfabrik für Röhrenprüfgeräte in Adenau/Eifel. Der Klappentext zu einer Monografie über Max Funke lautet:

Nachdem 1922 in Deutschland das Hörfunkzeitalter begann, die einschlägige Industrie auch für den nicht so wohlbetuchten Bürger statt einfacher Detektorempfänger zunehmend erschwingliche röhrenbestückte Radioapparate herstellte, war man sehr bald mit Röhrendefekten konfrontiert. In Anbetracht damaliger Röhrenpreise, die im Verhältnis zu den Brutto-Durchschnittseinkommen der Bürger im Jahre 1925 mit 150 RM bei etwa einem zehntel eines Monatseinkommens lagen, gewann das Prüfen der "Radio-Röhre" auf mögliche Weiterverwendung zunehmend Bedeutung. Die Röhrenhersteller verfügten über derartige eigenproduzierte Prüfeinrichtungen, doch der Bürger musste sich, sofern der Radiohandel über entsprechende Testgeräte verfügte, gänzlich auf deren Aussage verlassen. Den Mangel geeigneter Prüfgeräte beim Fachhandel erkannten zwar verschiedene Firmen, doch nur einer wie Max Funke erkannte bei etwaiger Negativbefundung die Problematik des misstrauenden sachunkundigen Bürgers. Folglich entwickelte er für den Fachhandel Prüfgeräte, die es dem Laien ermöglichten, seine Röhren gegen ein geringes Entgelt selbst zu prüfen.[1]


Ehemaliges Gebäude von Funkes Spezialfabrik für Röhrenprüfgeräte in Adenau

Video

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Wolfgang Scharschmidt: Röhrenhistorie Band III: Max Funke und seine Röhrenprüfgeräte, Verlag Elektronik-Praktiker, 2009, ISBN 978-3936318722