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Regenrückhaltebecken Wimbach

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Das Regenrückhaltebecken Wimbach an der Kreisstraße 18 zwischen Wimbach und Adenau war vor seinem Bau mehr als 40 Jahre lang Thema in den kommunalpolitischen Gremien. Im Mai/Juni 2011 begannen die Bauarbeiten gleich neben dem Eifel-Stadion. Bis September 2011 sollen sie abgeschlossen sein.


Sonstiges

Ende der 1970er-Jahre entstanden in Adenau mehrere Gewerbegebiete. Dadurch gingen Retentionsflächen für Hochwasser verloren. Deshalb wurde schon damals ein Regenrückhaltebecken im Wimbachtal als unerlässlich angesehen, um Hochwasserkatastrophen in Adenau und in den Orten unterhalb des Adenauer Baches zu verhindern. Zunächst wurde ein 3,5 Millionen Euro teures Bauwerk geplant, das eine Verlegung der Kreisstraße 18 zwischen Adenau und Wimbach nötig gemacht hätte.[1]

Berechnungen zeigten später, dass für das Wimbachtal auch ein kleineres Rückhaltebecken ausreichenden Hochwasserschutz bieten würde. Deshalb wurden die Pläne zum Bau eines 1,5 Millionen Euro teuren Beckens realisiert, von denen das Land Rheinland-Pfalz 90 Prozent übernimmt.

Ein Damm neben dem Sportplatz soll dafür sorgen, dass sich große Wassermassen erst einmal stauen, bevor sie kontrolliert abgeleitet werden. Der Damm hat ein Volumen von 8000 Kubikmetern und eine Überströmungshöhe von 5,40 Meter. Damit sich das Wasser nicht unter dem Damm hindurch einen Weg bahnt, wurde eine Spundwand vier Meter tief in den Boden gerammt.

Das soll das Gelände bis auf 600 Meter am Bach entlang Richtung Wimbach renaturiert werden. Dabei soll auch die steinerne Befestigung des Bachlaufs zurück gebaut werden. Der Wimbach fließt durch Rohre unter dem Sportplatz in Richtung Tal; daran soll nichts geändert werden.

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 11. Juni 2011