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Verein der Förderer des Terrassenweinbaus an der Ahr

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Der im November 2017 gegründete Verein der Förderer des Terrassenweinbaus an der Ahr hat sich zum Ziel gesetzt, die Kulturlandschaft Ahrtal in ihrer heutigen Form zu erhalten, indem sie kleine und unwirtschaftlich gewordene Weinbergsparzellen und -terrassen erhalten, und die Artenvielfalt in den Weinbergen zu fördern. Wenn Weinbergsparzellen brach liegen und die Weinstöcke dort nicht gerodet werden, sei das problematisch für die Gesundheit der bewirtschafteten Reben nebenan, so Josten. An Rhein und Mosel würden deshalb kleinste Terrassen rekultiviert oder aus landespflegerischen Gründen freigestellt. Ein weiteres Ziel ist es, einen Freundeskreis aus Winzern und am Weinbau Interessierten zu schaffen. Bei der Erfüllung der Vereinsziele will der Verein mit dem Naturschutzbund Deutschland zusammenarbeiten. Vereinsmitglied kann jeder werden, der die Vereinsziele nachhaltig fördern will.


Kontakt

Rudolf Josten, Telefon 02543 1585

Vereinszweck

Über den per Satzung definierten Vereinszweck berichtete der General-Anzeiger:

Erhalt des Steillagen- und Terrassenweinbaus und damit Schutz von Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie Erholungswert von Natur und Landschaft. Durch den Erhalt der Trockenmauern als Rückzugsort könne der Lebensraum etwa für Eidechsen und Mauerpfeffer gesichert werden. Darum sollen Brachflächen freigestellt und möglicherweise wieder für den Weinbau vorbereitet werden. Die Wege dorthin sollen freigehalten werden. Beim Wiederaufbau von Trockenmauern will der Verein helfen, auch wenn es um Beantragung von Zuschüssen geht.[1]

Chronik

Initiator Rudolf Josten aus Mayschoß wurde zum Vorsitzenden des als gemeinnützig anerkannten Vereins gewählt. Der Gründungsvorstand zählt zehn Mitglieder – u.a. auch Wolfgang Schulze-Icking als stellvertretender Vorsitzender und Rolf Braune als Geschäftsführer. Im Frühjahr 2018 trafen sich Vereinsmitglieder und weitere Helfer zu einem Arbeitseinsatz an der Michaelskapelle auf der Höhe über Mayschoß. Vereinschef Rudolf Josten hofft, dass Grundstückseigentümer dem Verein Parzellen melden, auf denen der Verein mithelfen kann, weil sie nicht mehr gewerblich genutzt werden. Sollen vorhandene Rebstöcke weiter genutzt werden, könnten die Helfer das Lesegut selbst ausbauen oder bei Winzern verarbeiten lassen. Sollte es so gelingen, auch unwirtschaftliche Parzellen zu erhalten, bedeute das sowohl ein Stück Tourismusförderung als ein ein Stück Förderung der Lebensqualität für die Einheimischen.

Mediografie

Christine Schulze: Terrassenweinbau an der Ahr – Weinprobe soll mehr Mitglieder bringen, general-anzeiger-bonn.de vom 20. Juni 2019

Fußnoten