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Wilhelmstraße (Bad Neuenahr-Ahrweiler) 39

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Das Haus an der Wilhelmstraße 39 in Ahrweiler wurde im Jahr 1900 gebaut - wie auch das Nachbarhaus Wilhelmstraße 41, mit dem es in engem Zusammenhang steht und von dem es eine einfachere Variante darstellt.


Standort

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Chronik

Bei dem Wohn- und Geschäftshaus handelt sich um ein schlichtes Backsteinhaus mit dezenten Zierelementen, etwa einem mit gelbglasierten Ziegeln verzierte Fries. Der Haupteingang wird hervorgehoben durch gleiche gelbe Ziegeln und eine hübsch verzierte zeittypische Haustür, die heute noch den originalen Briefschlitz aufweist. Bei aller Schlichtheit lassen diese zarten Dekorationselemente das Haus nicht langweilig wirken. Die Stockwerke sind klar durch erhabene Ziegelbänder getrennt. Die Fenster werden durch aufrecht stehende farbgleiche Backsteine bekrönt, die einen ganz leichten Bogen andeuten. Bemerkenswert sind die originalen Giebelgauben, die noch auf dem Dach vorhanden sind. Möglicherweise gab es früher dort, wo sich heute das mittig platzierte Dachfenster befindet, eine dritte Gaube.

Johann Peter Schäfer betrieb in den 1920er-Jahren im Erdgeschoss eine Bäckerei. Darauf weist heute noch immer das Schaufenster an der rechten Seite hin. Später gehörte das Haus Alois Peter Schüller, damals Bürogehilfe, dann Buchhalter und Helfer in Steuersachen. Laut Kreisadressbuch von 1953/1954 betrieb Jakob Biewer dort ein Büromaschinenfachgeschäft. Außerdem findet sich dort ein Eintrag: „Gertrud Lehmacher, Filialleiterein“. Heute befindet sich das Gebäude im Besitz der Familie Böder.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Karl Heinen: Die Ahrweiler Wilhelmstraße im Wandel der Zeit, Teil 40, in: Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler 1/2021, S. 18