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Bahnbetriebswerk Kreuzberg

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Die längst marode gewordene Lokschuppen des ehemaligen Bahnbetriebswerks Kreuzberg ist viel eindrucksvoller als das östlich stehende Gebäude des Bahnhofs Kreuzberg. Neun Gleise laufen in den halbrunden Bau, große Tore und Fenster machen die Dimensionen des zugewuchertens Schuppens deutlich, dieses Zeugnisses einstiger Eisenbahnblüte in der Eifel. Vor der Halle befindet sih eine Drehscheibe. Seit Anfang der 90er Jahre ist die Zukunft des ehemaligen Bahnbetriebswerkes ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Der Förderverein Museums-Bahnbetriebswerks Kreuzberg (Ahr) e.V. scheiterte mit seinem Plan, den als Denkmal geschützten Lokschuppen zu erhalten und zu einem Museum umzubauen. Trotz Denkmalschutz darf die Deutsche Bahn AG, nach wie vor Eigentümerin der Anlage, den Lokschuppen abreißen. Weil es der Bahn nicht zuzumuten sei, eine Anlage zu erhalten, die ihr nichts nützt und die ihr nur eine Last sei, hat die Kreisverwaltung Ahrweiler den Abriss genehmigt. Einheimische befürchten, dass das Areal als Baugelände ausgewiesen wird, sobald der Lokschuppen abgerissen wurde. Zuvor allerdings muss wohl noch der mit Dieselöl verunreinigte Boden unter dem Bau saniert werden.


Inhaltsverzeichnis

Sonstiges

Die Eisenbahnanlage zwischen Ahrbrück und Pützfeld mit dem Lokschuppen, der ca. 1987 stillgelegt wurde, ist im April 1998 als Denkmalzone ausgewiesen worden. Vereinsmitglieder haben die Gleisanlagen freigeschnitten, die Grube der Drehscheibe ausgebaggert und die Fundamente von Unrat befreit. Im Sommer 2001 sollten die Gebäude entrostet werden, Lücken im Gleisbau geschlossen und Anschlüsse wieder hergestellt werden.

Mediografie

siehe auch

Weblinks

 
 
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