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Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Ahrweiler mit den Wohnplätzen Altenwegshof, Am Kaiserstuhl, Bunte Kuh, Forsthaus Waldwinkel, Godeneltern, Alte Ziegelei, Hohenzollern, Hühnerfarm Maibach und Kloster Calvarienberg ist ein Stadtteil der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Kreis Ahrweiler.


Blick aus der Weinbergslage Ahrweiler Silberberg über Ahrweiler in Richtung Osten
Burgundia Katharina Dietenhofer beim Winzerfestzug 2009 auf dem Marktplatz Ahrweiler.
Richard Schabo als Bacchus beim Winzerfest Ahrweiler 1984.
Alte Ansichtskarte vom Marktplatz Ahrweiler. Im Hintergrund das Hotel "Zum Stern".
Ahrweiler im Mittelalter.
Alte Ansichtskarte: Blick vom Ahrweiler Silberberg in Richtung Landskrone.
Ahrweiler mit St. Laurentius-Kirche am Morgen.
ehemalige Schick-Mühle
Fähnriche der Junggesellenverein von Ahrweiler beim Winzerfestzug 2011
Historische Luftaufnahme.
Ahrweiler auf einem Ausschnitt der Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und von Müffling 1803-1820
altes Kreishaus
Die Stadt an einem frühen Winterabend.
Ahrweiler 11.jpg

Lage

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Einwohnerzahl

Am 31. März 2010 lebten in Ahrweiler 7581 Einwohner in 4710 Haushalten

Bürgervertreter

Vereine

Fördervereine

Hutengemeinschaften

Junggesellenvereine

Schützengesellschaften

Tambourcorps

Politische Gruppierungen

Glaubensgemeinschaften

Evangelische Kirchengemeinde Friedenskirche Ahrweiler

Islamische Gemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Katholische Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler mit

Veranstaltungen

Märkte

Hutenfeste

Öffentliche Einrichtungen

Kirchen, Kapellen, Moschee

Backhäuser

Parkmöglichkeiten

Plätze

Brücken

Sportstätten und Freizeiteinrichtungen

Toiletten

Straßen

Albert-Federle-Straße + Albert-Schweitzer-Straße + Bachemer Straße + Blandine-Merten-Straße + Büllesheimer Straße + Christian-Ulrich-Straße + Cyrillus-Jarre-Straße + Ernst-Kley-Straße + Ferdinand-Gies-Straße + Franz-Wenzel-Straße + Georg Habighorst-Straße + Gierenzheimer Straße + Graf-Are-Straße + Grafschafter Straße + Hans-Hammes-Straße + Jakob-Rausch-Straße + Johannes-Müller-Straße + Josef-Dickopf-Straße + Ludwig-Wirtz-Straße + Max-Planck-Straße + Peter-Friedhofen-Straße + Peter-Jansen-Straße + Plätzerstraße + Ramersbacher Straße + Schulhofstraße + Walporzheimer Straße

Sonstiges

Ehemalige Stadtbefestigung

Chronik[1]

Im Jahr 893 wird Ahrweiler erstmals urkundlich erwähnt: als „Arwilere“ im Güterverzeichnis der Abtei Prüm. Damals war Ahrweiler lediglich eine kleine Ansammlung von Häusern nahe der heutigen St.-Laurentius-Kirche.

Bis 1100 gehörte Ahrweiler zum Ahrgau. Dann übernahmen die Grafen Are die Landeshoheit.

Von 1246 bis 1794 übten die Erzbischöfe von Köln in Ahrweiler die Landesherrschaft aus.

Spätestens ab 1248 hatte Ahrweiler Stadtrechte. Neben Bonn, Neuss und Andernach war Ahrweiler Mithauptstadt von Kur-Köln.

Im Jahr 1250 begann der Bau der Stadtbefestigung Ahrweiler.

Im Jahr 1474 hielt die Befestigung der Belagerung durch Truppen des Kölner Erzbischofs Ruprecht von der Pfalz stand.

Im Jahr 1632, während des Dreißigjährigen Krieges, erzwang Generalfeldmarschall Wolf Heinrich von Baudissin mit schwedischen Truppen den Einzug in die Stadt.

Im Jahr 1636 wurde Ahrweiler von Bernhard von Sachsen-Weimar erobert.

Im Jahr 1642 hielten französische Truppen gewaltsam Einzug in die Stadt.

Im Jahr 1646 hielten erneut französische Truppen gewaltsam Einzug in die Stadt.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ahrweiler im September 1688 von französischen Truppen besetzt. Bei ihrem Rückzug am 1. Mai 1689 sie die Stadt an (Der Stadtbrand von Ahrweiler am 1. Mai 1689).

Im Jahr 1794 wurde das linke Rheinufer von napoleonischen Truppen besetzt.

Von 1798 bis 1814 gehörte Ahrweiler zum Rhein-Mosel-Departement. Ahrweiler war Hauptort des gleichnamigen Kantons.

Nach dem Wiener Kongress kam die Region im Jahr 1815 zum Königreich Preußen und wurde Kreisstadt.

In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurden Teile der Altstadt durch Bomben zerstört (Der Bombenangriff auf Ahrweiler am 29. Januar 1945). Nach dem Krieg wurden die Häuser als historisierte Fachwerkbauten wieder aufgebaut.

Mit dem Bau einer Kanalisation wurde erst 1984 begonnen; zuvor versickerten die Fäkalien in Klärgruben.[2]

Gewerbe

Handwerk

Einzelhandel

Geldinstitute

Apotheken

Gastgewerbe

Weingüter

Ärzte

Kulturdenkmäler[3]

Denkmalzonen

  • Denkmalzone Alter Friedhof "Am Ahrtor" Ahrweiler: Gedenkstein H. Schopp († 1776), Anna Schopp († 1885?); neugotischer Pastorengrabstein, 19. Jahrhundert; Grabanlage verschiedener Pastoren; Grabanlage J. Müller († 1942); Ruhestätte der Familie Kreuzberg, neugotisch; Ruhestätte E. Dahm († 1941); in der Mauer des älteren Teils diverse Kreuze ab dem 18. Jahrhundert; großer Soldatenfriedhof; Ruhestätte der Familie von Ehrenwall, halbrunde Säulenreihe mit Architrav, davor Pieta; dahinter Leichenhalle; zweites Grabmal Kreuzberg, Fiale mit Muttergottes; dritte Grabanlage Kreuzberg
  • Denkmalzone Jüdischer Friedhof Ahrweiler (Schützenstraße): 1867 angelegtes, ummauertes Areal; 66 Grabsteine

Gemarkung

  • Denkmalzone Historische Weinbergslagen Ahrweiler Silberberg (am Südosthang des Silberbergs, nördlich der B 267): zusammenhängende Fläche, die wohl seit dem Mittelalter als Weinbergsfläche planmäßig angelegt wurde; in die Mauern integriert historische Treppenaufgänge zur Erschließung der Terrassen

Einzeldenkmäler

  • Stadtbefestigung; nach 1246, Ausbau im 14. Jahrhundert, gegen 1500 und nach 1639; Obertor, 14. Jahrhundert, dreigeschossiger Turm, Walmdach, um 1500; neugotische Muttergottes, 19. Jahrhundert; Ouverathstr./Schützbahn 52: Schalenturm, in Wohnhaus einbezogen; Schützbahn: Schalenturm; Kanonenturm, um 1255 begonnen; Ahrtor, Doppelturmtor mit Mittelturm und flankierenden halbkreisförmigen Schalentürmen, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts; fünfgeschossiger Torturm mit dreigeschossigen Halbtürmen, innen Hochrelief, 16. Jahrhundert; Niedertor, Torturm, viergeschossiger Mittelturm mit Mansarddach (18. Jahrhundert), zwei Flankentürme, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, dazugehörig Fachwerkhaus, 19. Jahrhundert; Sebastianuswall, Stadtmauer; Adenbachtor, zweigeschossiges Schalenturmtor, letztes Viertel des 14. Jahrhunderts; Bruchsteinmauerwerk bis zu 8 m Höhe teilweise mit Mauerbögen und Resten des Wehrgangs erhalten; Gesamtanlage mit Wall
  • Adenbachhutstraße 1: Burg Adenbach, sogenannte Kolvenburg; ehemaliger Hof der Harff-Dreiborn, Bruchsteinbau, teilweise Fachwerk, oktogonaler Turm, bezeichnet 1587, 1903 weitgehend überformt
  • Altenbaustraße: ehemalige Synagoge; Saalbau, Quadermauerwerk, 1894
  • Altenbaustraße 5: Weißer Turm; gotisches Turmhaus, dreigeschossiger verputzter Bruchsteinbau, im Kern aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, Haube von 1663, Ausbau um 1700
  • Am Silberberg: römische Villa, 2. oder 3. Jahrhundert
  • Auf dem Teich 2: Fachwerkhaus, Walmdach, bezeichnet 1600, 17. Jahrhundert
  • Auf der Rausch 1b, Oberhutstraße 8/10: Mansarddachbau, 1791, 1930 überarbeitet
  • (an) Auf der Rausch 1: barockes Wappen, 18. Jahrhundert
  • Auf der Rausch 4a: Zehntscheune; Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1703
  • Bahnhofstraße 5: Bahnhof; Schieferbruchsteinbau, bezeichnet 1880
  • Blankartshof 1: Blankartshof oder Herresdorfer Hof; Walmdachbau, bezeichnet 1680 und 1787 (Umbau)
  • (an) Houverathsgasse 3: Inschrift, bezeichnet 1749
  • Johannes-Müller-Straße 1: Hotel Deutscher Hof; Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1581, im Kern aus dem 16. oder 17. Jahrhundert
  • Johanniswall 61: Fachwerkhaus, bezeichnet um 1800, eher um 1900
  • Kalvarienbergstraße: Ursulinenkloster; ehemaliges Franziskanerrekollektenkloster, ursprünglich barocke Klosteranlage (ab 1629), 1897 weitgehend durch neugotische Bauten ersetzt; Klosterkirche zum Heiligen Kreuz, gotisierender Saalbau, 1664–78, neugotischer Kapellenanbau, Ausstattung; sechsgeschossige Klostergebäude, Portal bezeichnet 1644, Neubautrakt, 1920er Jahre (Realschule); barocker Kalvarienberg, 14 Stationen, bezeichnet 1732, dazugehörig barocke Kreuzigungsgruppe; Skulptur der heiligen Helena, um 1730; zwei Wegekreuze, Nischentyp, bezeichnet 1710 und aus dem 18. Jahrhundert
  • Marktplatz: Katholische St. Laurentius-Kirche; dreischiffige Hallenkirche, 1269 bis ins frühe 14. Jahrhundert
  • Marktplatz 4: Gaststätte Marktbrunnen; dreigeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Marktplatz 12: ehemaliger Prümer Hof, sogenannte alte Post; Fachwerkbau, teilweise massiv, Walmdach, 18. Jahrhundert
  • Marktplatz 13: katholisches Pfarrhaus; Putzbau mit Mansarddach, bezeichnet 1773; Zehntscheune bezeichnet 1742
  • Marktplatz 15/15a: späthistoristischer Schieferbruchsteinbau, Treppengiebel, um 1900
  • Marktplatz 21: ehemalige Stadtwache; Putzbau, Mansarddach, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts (bezeichnet 1566; Vorgängerbau)
  • Marktplatz 22: viergeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, angeblich von 1636, wohl aus dem späten 17. Jahrhundert
  • Niederhutstraße 2: ehemalige Gerberei; dreigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1765
  • Niederhutstraße 5: ehemaliges Hotel Drei Kronen; dreigeschossiges Fachwerkhaus, bezeichnet 1721
  • Niederhutstraße 22: Fachwerkhaus, bezeichnet 1761
  • (an) Niederhutstraße 32: heiliger Matthias, 17. Jahrhundert (Kopie des 19. Jahrhunderts?)
  • Niederhutstraße 42: ehemaliges Gerichtshaus; Fachwerkbau, Krüppelwalmdach, bezeichnet 1621, rückwärtig Fachwerkanbau aus dem 19. Jahrhundert
  • Niederhutstraße 61: Wohn- und Geschäftshaus; dreigeschossiger Putzbau, Jugendstil, rückwärtig Backsteinbau
  • Niederhutstraße 70: späthistoristisches dreigeschossiges Wohnhaus, um 1900; im Hof Schlussstein von 1695
  • Niederhutstraße 73: dreigeschossiger barocker Putzbau, bezeichnet 1766
  • Oberhutstraße 11: Fachwerkhaus, teilweise massiv, mittelalterlicher Eingang

Oberhutstraße 16: Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, bezeichnet 1741

  • (gegenüber) Oberhutstraße 20: Mauerbogen, bezeichnet 1580 und 1582
  • Oberhutstraße 20: Fachwerkhaus, teilweise massiv, Erdgeschoss barock
  • Oberhutstraße 34: Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Oberhutstraße 48: Rodderhof; klassizistischer Putzbau, 1846; Gesamtanlage mit Ökonomiehof
  • Plätzerstraße: Wegekreuz; reliefiert, Nischentyp, bezeichnet 1703
  • Plätzerstraße 2: Fachwerkhaus mit Fachwerkanbau, bezeichnet 1754
  • (an) Plätzerstraße 44: Torbogen, bezeichnet 1639
  • Römerstraße: Bildstock, 20. Jahrhundert, Relief 18. Jahrhundert
  • Schützbahn: Grenzstein
  • Schützbahn 54: dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau, bezeichnet 1903; Nr. 52: Stadtmauer-Schalenturm
  • Sebastianuswall 20: Fachwerkhaus, Walmdach, bezeichnet 1688, eher aus dem 18. Jahrhundert
  • Walporzheimer Straße 21: späthistoristischer Putzbau, teilweise Fachwerk, um 1900
  • Walporzheimer Straße 28: späthistoristische Villa, bezeichnet 1899
  • Walporzheimer Straße 48: Staatliche Lehr- und Weinbauanstalt; Walmdachbau, Treppenturm, Neurenaissance, bezeichnet 1909, dazugehörig verschiedene Bauten, Ökonomietrakte etc.; Gesamtanlage
  • Walporzheimer Straße, Ecke Am Silberberg: Kapelle, 19. oder 20. Jahrhundert
  • Wehrscheid 1: alte Schmiede; Fachwerkhaus, teilweise massiv, Anfang des 20. Jahrhunderts
  • Wilhelmstraße 2: späthistoristische Villa, 19. Jahrhundert
  • Wilhelmstraße 3: Backsteinvilla, Fachwerkgiebel, bezeichnet 1902; Gesamtanlage mit Garten
  • Wilhelmstraße 5: Villa, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1901; Gesamtanlage mit Garten
  • Wilhelmstraße 17: Bruchsteinvilla, antikisierender Altan, Anfang oder Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Wilhelmstraße 18: Weingut P.J. Schütz; Walmdachbau, 19. Jahrhundert; Gesamtanlage
  • Wilhelmstraße 21b: Villa; Backstein, teilweise verputzt, teilweise Fachwerk, Landhausstil, 1903; Gesamtanlage
  • Wilhelmstraße 24: ehemaliges Landratsamt; Tuffquaderbau, Treppenturm, 1892–94; Gesamtanlage mit Neubau und Garten
  • Wilhelmstraße 25: späthistoristische Villa, um 1900
  • Wilhelmstraße 27: Mansardwalmdach-Villa, Schweizer Stil, um 1900; Gesamtanlage mit Garten
  • Wilhelmstraße 55–57: Amtsgericht; späthistoristischer Putzbau, zweigeschossig mit spätestgotischen Details, Tuffquader, um 1900
  • Wilhelmstraße 58: späthistoristische Villa, bezeichnet 1905/06
  • Wilhelmstraße 87: Walmdach-Villa, bezeichnet 1868; Gesamtanlage
  • Wilhelmstraße, Ecke Elligstraße: Bildstockkapelle, neugotisch; Muttergottes, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, Ergänzungen im 17. Jahrhundert (Kopie?)
  • Wilhelmstraße, Ecke Rotweinstraße: Wegekreuz; Nischentyp, bezeichnet 1661

Gemarkung

  • nördlich von Ahrweiler: Wegekreuz; Nischentyp, bezeichnet 1695
  • nördlich von Ahrweiler: Wegekreuz; Nischentyp, bezeichnet 1729

weitere Bilder

Videos

Siehe auch

Ahrweiler-Lexikon

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quellen: u.a. Rhein-Zeitung vom 27. April 2016
  2. Quelle: Celina de Cuveland: Bei Helmut Schuld wird Geschichte lebendig – Nachtwächter erzählt Besuchern wahre Begebenheiten und Anekdoten zum Schmunzeln, in: Rhein-Zeitung vom 27. April 2016
  3. Quelle: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Ahrweiler, Koblenz 2011 (PDF; 1,2 MB)