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Haus der offenen Tür Sinzig

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Das Haus der offenen Tür Sinzig (HoT) ...


HoT Sinzig.jpg

Anschrift & Standort

Barbarossastraße 43 (ehemaliges Rathaus)

53489 Sinzig

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Kontakt

Trägerschaft

Die Katholische Pfarrgemeinde "St. Peter" Sinzig trägt die Personalkosten, die Stadt Sinzig stellt das Gebäude.

Mitarbeiter

Ex-Mitarbeiter

Gründung und Entwicklung

Im Jahr 1983 schloss die Stadt Sinzig als Hauseigentümerin einen Kooperationsvertrag mit der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Peter" Sinzig, die seitdem Trägerin der Einrichtung ist. Ab 1983 waren Elmar Wietor (bis 1994) und anschließend Stefan Raabe als Leiter des Hauses zuständig. Seit August 2000 wird das Haus von Petra Klein geleitet.

Im Jahr 2009 verfügt die Einrichtung über fünfeinhalb Mitarbeiter-Stellen - plus Zivi und zahlreiche ehrenamtliche Helfer. Die Einrichtung bietet Ferienprogramme, eigene Konzerten und beteiligt sich an öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Sinzig, der Aktivgemeinschaft Sinzig e.V. und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Peter" Sinzig. Das Haus verfügt über eine eigene Bücherei "Stöberland", eine Kaffeeküche, einen offenen Treff mit Bühne, ein Internet-Cafe, einen Band-Probenraum, einen Chillingraum und einen Töpferraum mit Brennofen.

Seit Juni 2007 ist dort auch das Büro der Kompetenzagentur Sinzig - Breisig - Remagen untergebracht. Jugendliche mit Problemen bei der Jobsuche können sich dort beraten lassen. In Zusammenarbeit mit den Fachkräften Julia Bachtin und Ulrike Michelt finden sie heraus, was sie überhaupt können und wollen und welche Ziele realisierbar sind. Seit Januar 2009 gehört auch der Aufgabenbereich „Schulverweigerung“ zu den Aufgaben der Einrichtung. Beim Langzeitprojekt „2. Chance“ ist Mitarbeiter Patrick Book Ansprechpartner für Schulverweigerer, macht Einzelbetreuung und geht direkt in die Schulen, um dort bei Problemen zu helfen. Wie auch die Kompetenzagentur erhält dieser Bereich Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfond.

Im Obergeschoss findet in den Schulungsräumen eine Hausaufgabenbetreuung für 30 Kinder von der zweiten bis achten Klasse. Außerdem werden dort Sprach- und Integrationsschulungen für Migrantinnen angeboten.

Bei einer kleinen Jahresabschlussfeier im Dezember 2012 zogen HoT-Leiterin Petra Klein und Pastor Achim Thieser als Vertreter des katholischen Trägers Bilanz. Zu den Gästen zählten Vertreter aus Politik und Kirche sowie Partner des Zentrums, die sich zu den Jugendlichen und den acht Mitarbeitern des Zentrums gesellten. Klein und Thieser informierten über Projekte des HoT, die zum großen Teil aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert werden. Insgesamt 13 Projekte hatten im Jahr 2012 einen europäischen Hintergrund. Dazu zählten die Projekte „Life is creation“ in Zusammenarbeit mit dem RheinAhrCampus Remagen und „Yepicando“, was für „Yep i can do“ steht. Zuletzt führte diese Aktion Jugendliche aus Sinzig in einem Tour-Bus durch ganz Deutschland und in die Nachbarländer. Ziel war es, Stärken zu entdecken und zu präsentieren. Neu angegangen werde das Projekt „Cultural Library“, bei dem die HoT-Bibliothek die Kulturarbeit rund ums Buch entwickelt werden sollen. Die Mitarbeiter des HoT praktizieren nicht nur klassische Jugendarbeit, sondern sind auch in der Kompetenzagentur für die Rheinschiene und den Kreis Ahrweiler und im Schulverweigerungsprojekt „Zweite Chance“ tätig.[1]

Verena Krichel aus Sinzig machte sich in einem Leserbrief, der am 27. November 2013 in der Rhein-Zeitung erschien, dafür stark, dass der Kreis Ahrweiler die Kosten für die Jugendsozialarbeit finanziert:

Seit sieben Jahren findet im HoT in Sinzig engagierte und erfolgreiche Jugendsozialarbeit statt. Wie erfolgreich, beweist die Tatsache, dass das HoT und seine Projekte mit Mitteln aus dem EU-Sozialfonds unterstützt wurden. Diese Förderung läuft zum Ende des Jahres aus, und nun braucht es eine Anschlussfinanzierung durch den Kreis Ahrweiler. Nur so können fünf Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz behalten und viele Jugendliche einen Platz finden, an dem sie sich nicht nur treffen, sondern aktiv aufgenommen und gezielt gefördert werden können. 138 000 Euro kostet diese Förderung den Kreis für das kommende Jahr, danach übernimmt die EU wieder die Kosten. 138.000 Euro: Eine große Summe auf den ersten Blick. Aber wenn man sich bewusst macht, dass ein jugendlicher Arbeitsloser den Staat im Jahr 12 000 Euro kostet und die Kompetenzagentur mehr als 50 Jugendliche pro Jahr in Arbeit vermittelt, wirkt die Summe nicht mehr so groß. Am 6. Dezember tagt der Kreistag. Bislang steht die Zwischenfinanzierung nicht auf der Tagesordnung. Ich hoffe sehr, dass sich das ändert.

Mediografie

Fortführung der Projekte "Kompetenzagentur" und "Schulverweigerer - Die zweite Chance":

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Judith Schumacher: HoT: Jugendliche überschreiten Grenzen - Haus der offenen Tür zieht Bilanz, in: Rhein-Zeitung vom 31. Dezember 2012