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Dorfgemeinschaftshaus "Alte Schule" Kalenborn

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Das Dorfgemeinschaftshaus Kalenborn, die ehemalige Schule, ist Zentrum des gesellschaftlichen Lebens von Kalenborn. Das Gebäude wird für Ratssitzungen und Vereinstreffen, für sportliche Aktivitäten, kulturelle Veranstaltungen und für Feste aller Art genutzt. Außerdem ist in ihr die Gemeinde- und Borromäusbücherei Kalenborn untergebracht. Im Anbau befinden sich der Kommunale Kindergarten "Die Schatzinsel" Kalenborn, ein Mehrzweckraum und daneben das Feuerwehrgerätehaus Kalenborn.


Chronik

Der damalige Innenminister von Rheinland-Pfalz, Karl Peter Bruch, bewilligte der Gemeinde Kalenborn 160.000 Euro aus dem Investitionsstock 2011 für die energetische Sanierung der ehemaligen Schule und den Anbau eines Mehrzeckraumes. Der Bewilligung wurden zuwendungsfähige Gesamtkosten von 410.000 Euro zugrunde gelegt. Der Zuschuss wurde in die energetische Sanierung und den Anbau eines Mehrzweckraumes investiert. Am Altbau wurden Fenster, Türen, Toiletten, Heizung erneuert, Außenwände und oberste Geschossdecke isoliert und ein Lager angebaut. Dazu wurden ingesamt 412.500 Euro wurden investiert.

Der in Kreuzberg lebende Bildhauer und Restaurator Rudolf P. Schneider erhielt im Frühjahr 2013 den Zuschlag des Kalenborner Gemeinderates für die künstlerische Gestaltung an der sanierten alten Schule. Schneider überzeugte die Mandatsträger mit seinen Vorstellungen, vor dem Haus einen knapp drei Meter hohen Turm aus Basaltlava zu errichten, der in der Mitte Wasser führend sein soll - als Hinweis auf den in Kalenborn entspringenden Swistbach als längsten Bachlaufs Europas. Das herunterrinnende Wasser soll in einem gepflasterten Sammelbecken aufgefangen werden. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf knapp 14.000 Euro.[1]

So kam im Sommer 2014 zu den zahlreichen Brunnen und Wasseraustritten auf der Kalenborner Höhe ein weiterer hinzu. Von den anderen unterscheidet ihn, dass er künstlerisch gestaltet ist und nicht kontinuierlich aus einer Quelle gespeist wird, weil sein Wasser mit Hilfe einer Pumpe umgewälzt wird. Dieser Brunnen verdankt seine Existenz dem Umstand, dass mit der Förderung der energetischen Sanierung des ehemaligen Schulgebäudes durch das Land die Verpflichtung zu einer künstlerischen Gestaltung - Stichwort "Kunst am Bau" - verknüpft war. Der in Kreuzberg lebende Bildhauer Rudolf P. Schneider schlug den Brunnen aus einer Basaltsäule. Der Brunnen zeigt das Wappen der Gemeinde Kalenborn mit Wellenkamm und drei Füllhörnern. Außerdem wurden Kinder, eine lesende Frau und ein alter Mann in den Stein gehauen. Diese Gestaltung soll zeigen: Die alte Schule ist heute ein Platz für sämtliche Generationen. "Alt und Jung, alles unter einem Dach", sagte Konrad Löhndorf, in dessen Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Kalenborn Planung und Realisierung von Bürgerhaus und Brunnen fielen, bei der feierlichen Inbetriebnahme. Samt Einsegnung durch Pfarrer Friedemann Bach und Pater Clemens aus Rheinbach war sie eine der letzten Amtshandlungen Löhndorfs als Bürgermeister.[2]

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 2. April 2013
  2. Quelle: Neuer Brunnen: Alles unter einem Dach, general-anzeiger-bonn.de vom 4. Juli 2014