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Eduard Kirfel

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Eduard Kirfel kam 1856 nach der Zerstörung seines Betriebes in Gemünd/Eifel nach Ahrweiler, wo er in der Kirfelschen Buchdruckerei und dem Verlag die erste Zeitung für den Kreis Ahrweiler herausgab: das Ahrweiler Volksblatt. Sein Sohn Eduard Kirfel junior gründete später mit dem Verleger Carl Dreesbach aus Remagen die Rhein-Ahr-Zeitung, zu der die Kirfelsche Buchdruckerei die lokale Beilage für Ahrweiler und Bad Neuenahr beisteuerte. Durch das zwangsweise Ausschalten der freien Presse wurde im 1933 die Betriebsgrundlage von Eduard Kirfel vernichtet und traf die drei verbliebenen Mitarbeiter Emil Kirfel, Richard Remshagen und Anton Lingen hart. Gegen Kriegsende starb Richard Remshagen, an dessen Stelle Ende 1946 Reinhard Warlich in die Firma eintrat, der 1947 in Köln die Meisterprüfung ablegte und dadurch neue Ideen in den Betrieb einbrachte.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Für die Pressefreiheit kam die Chefin einst ins Gefängnis, general-anzeiger-bonn.de, 16. Mai 2006