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Hochwasserpartnerschaft Ahr

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Die Hochwasserpartnerschaft Ahr wurde im Juni 2014 gegründet. Derartige Zusammenschlüsse auf freiwilliger Basis gibt es zu dieser Zeit in Rheinland-Pfalz bereits mehrere – die meisten von ihnen wurden von Städten und Gemeinden an Flüssen mit Hochwasserpotenzial initiiert.


Chronik

Gäste des zweiten Workshops der Vereinigung im Januar 2015 im Rathaus der Verbandsgemeinde Brohltal waren Feuerwehrleute, Bürgermeister, Verwaltungsvertreter aus dem gesamten Kreis sowie Wolfgang Schäfer von der SGD Nord und Roland Boettcher aus Urbar als beratender Ingenieur. Es referierten Barbara Manthe-Romberg und Birgit Heinz-Fischer, die im Auftrag des Gemeinde- und Städtebundes für das Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz (IBH) tätig sind, und Ralf Schernikau vom Umweltministerium. Bürgermeister Johannes Bell (Brohltal) zeigte anhand von Fotos und Videos, wie es während und nach einem Starkregen in Niederzissen und Oberdürenbach ausgesehen hatte. Als großes Problem für die Schutzmaßnahmen bei Starkregen nannte er: die nur äußerst kurze Reaktionszeit im Vergleich zu Flusshochwassern. Als typische Merkmale von Starkregen nannte Ralf Schernikau: extreme starke Niederschläge innerhalb kurzer Zeit, vorwiegend im Sommer, kleinräumiges Auftreten und kurze Vorwarnzeiten. Markus Meid, Wehrführer von Niederzissen und stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Brohltal, regte an, Schutzmaterial wie Holz und Sandsäcke vorzuhalten.[1]

Siehe auch

Portal "Hochwasser"

Fußnoten

  1. Quelle: Hans-Willi Kempenich: Experten: Künftig wird es häufiger Starkregen geben - Hochwasserpartnerschaft Ahr trifft sich erneut in Niederzissen – Mehr Infos für Bürger, in: Rhein-Zeitung vom 31. Januar 2015