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Jonny Lucius

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Gedenkstätte „Massaker von Celle“ von Jonny Lucius

Der Maler und Bildhauer Jonny Lucius (* 7. April 1930 in Buer bei Gelsenkirchen) schuf nach einer Ausschreibung der Stadt Celle das in der dortigen Triftanlage errichtete Mahnmal für die Opfer des Massakers von Celle. Außerdem schuf Lucius Fenster für die katholische Kirche „St. Martin“ Langerwehe.[1] und die katholische Kirche „St. Matthias“ in Duisburg-Meiderich.[2] Lucius studierte etwa 1950 bis 1963 angewandte Malerei an der damaligen Werkkunstschule Krefeld und lebt heute in Heimersheim.[3] Sein Atelier hatte er zunächst im Schloss Ahrenthal; später wechselte er nach Koisdorf.


Vita

Im Alter von 15 Jahren begann Jonny Lucius eine Glasmalerlehre. Vier Jahre später nahm er an der Werkkunstschule Krefeld (Hochschule für Design) ein Design-Studium mit den Schwerpunkten Glasmalerei, Mosaik, Wandbild und Wandgestaltung auf. Nachdem er das Studium abgeschlossen hatte, führte er Aufträge für profane wie auch sakrale Bauten aus. Im Jahr 1961 wurde Lucius mit dem „Großen Kunstpreis der Stadt Gelsenkirchen“ ausgezeichnet. 1979 erhielt er den „Edelsteinpreis der Stadt Idar-Oberstein“. Anfang der 1990er Jahre nahm er am bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb zur Gestaltung des Kriegsopfer-Denkmals Celle teilt – und siegte. 1991 erhielt er für dieses Projekt den 1. Preis in der Kategorie „Ausführung“.[4]

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: glasmalerei-ev.net: Langerwehe, Kath. Kirche St. Martin
  2. Quelle: glasmalerei-ev.de: Duisburg-Meiderich, Kath. Kirche St. Matthias
  3. Quelle: commons.wikimedia.org: Category:Jonny Lucius, gesehen am 25. Februar 2015
  4. Quelle: Jonny Lucius: Maler, Bildhauer und mehr, ahr-lust.de