Klostergaststätte Maria Laach

Aus AW-Wiki

Maria Laach - Heinz Grates (94).jpg
Maria Laach - Heinz Grates (95).jpg
Maria Laach - Heinz Grates (120).jpg
Maria Laach - Heinz Grates (121).jpg

Die alte Klostergaststätte Maria Laach, die vom Seehotel Maria Laach betrieben wurde, bot 100 Sitzplätze. Dabei wurden Hotel und Gaststätte nicht von der Benediktinerabtei Maria Laach betrieben, sondern von einem Pächter. Bereits um 1830 gab es eine „Gastwirtschaft zum Laacher Hecht“. Die neue Klostergaststätte - Baubeginn war im September 2020 - soll insgesamt etwa 300 Sitzplätze bieten - davon 150 im Innen- und rund 150 im Außenbereich.


Standort

Die Karte wird geladen …

Kontakt

  • Telefon 02652 584-506 und -511
  • Fax 02652 584-523

Chronik

Aufgrund der Corona-Pandemie hatten die Benediktiner von Maria Laach den Neubau der Gaststätte vorgezogen. Sie hoffen, so gestärkt aus der Pandemie herauszugehen. Baubeginn war im September 2020. Am Mittwoch, 5. Mai 2021, um 15 Uhr wurde feierlich der Grundstein zum Bau der neue Klostergaststätte gelegt. Wegen der Corona-Pandemie fand die Grundsteinlegung mit Abstand und einer kleinen Anzahl von Gästen statt. Pater Petrus Nowack OSB, Prior-Administrator der Benediktinerabtei, segnete das Projekt und dankte seinen Mitbrüdern, den Architekten und Baufirmen, den Banken sowie Philipp Lohse, dem Geschäftsführer der Abtei, der im Sinne einer gelingenden Zusammenarbeit mit den Architekten für einen zügigen Projektfortschritt sorge. In eine Zeitkapsel, die in der Kunstschmiede der Abtei hergestellt worden war, wurden eine Zeitung, eine Liste aller zu dieser Zeit im Konvent lebenden Brüder sowie eine Segensurkunde und Münzgeld gegeben.

Die „Fries Architekten“ hatten nach einem Ideenwettbewerb im Jahr 2018 den Zuschlag für die Ausführung erhalten. Architekt Guido Fries wies auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit bei der Planung des neuen Gebäudes hin. Kurze Wege für das verwendete Baumaterial sowie der Verzicht auf fossile Energieträger im späteren Gebäude, bezeichnete er als gelungene Umsetzung der Leitziele ökologischen Bauens. Als sogenanntes „Aktives Gebäude" würden Luft-Wärme-Pumpen sowie eine Photovoltaik-Anlage etwa 30 Prozent mehr Energie produzieren und weitergeben als tatsächlich vom Gebäude und dem Betrieb benötigt wird.

Die neue Gaststätte werde einen Beitrag zum Erhalt von Kirche und Abtei als Klosterbetrieb leisten. Michael Piegeler, Leiter der neuen Klostergaststätte, sagte: „Ich freue mich darauf, hoffentlich bald schon kleine und große Gäste in der neuen Gaststätte begrüßen zu dürfen", sagte er.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Grundstein für neue Klostergaststätte gelegt, wochenspiegellive.de, 6. Mai 2021